23-03-2026, 14:44 - Wörter:
Szeneninformationen
Charaktere: Muirín Henaghen & Cathal Fraser
Szeneneinstellung: feste Postreihenfolge
Datum: 10. Oktober 1016
Ort: Speisesaal der Frasers | Festung auf Kenmara
Tageszeit: 19:00
Szeneneinstellung: feste Postreihenfolge
Datum: 10. Oktober 1016
Ort: Speisesaal der Frasers | Festung auf Kenmara
Tageszeit: 19:00
Interessiert neigte er den Kopf leicht zur Seite, als Muirín ihm erklärte, dass sie rotes Haar habe und sie gestand, dass sie es nicht wirklich beschreiben konnte. Ein schwaches Lächeln zuckte an einem seiner Mundwinkel.
“Rot ist eine warme Farbe. Meine Schwestern erklärten mir die Farbe in Verbindung mit der Sonne oder auch Feuer. Sie ist intensiv und kann sich wie Liebe, aber auch Wut anfühlen. Auffällig, als würde die Aufmerksamkeit nur zu leicht dorthin gezogen werden.”
, versuchte er, Muirín seine Wahrnehmung zu erklären und gestikulierte dabei mit seiner freien Hand. “Es ist eine schöne Farbe.”
, in seiner Welt war das so, es gab keine Farbe, gegen die Cathal eine besondere Abneigung verspürt hatte. Seine Schwestern hatten sie mit einer Lebhaftigkeit erklärt, die ihn nur immer bedauern ließ, dass er sie nicht sehen konnte. Muiríns Lachen ließ den jungen Fraser aufmerken und der Klang ließ den Ausdruck auf seinem Gesicht eine Spur weicher werden.
“Hattet Ihr oft das Gefühl, dass ihr euch verstecken müsstet? Oder warum kennt Ihr so viele abgelegene Orte?”
, fragte er interessiert und amüsierte sich ein wenig über das leichte Achselzucken, das er durch ihren Kontakt wahrnahm. Es wirkte beinahe lapidar. Der Wind in Kenmara war in der Tat wüst und Cathal lachte leise.
“Gewöhnt euch daran, keine teuren Bänder in den Haaren zu haben oder viel mehr, dass sie dort verweilen. Die kenmarische Küste raubt sie meinen Schwestern regelmäßig.”
, empfahl er ihr mit einem schiefen Zug um die Lippen, welches fast ein wenig entschuldigend wurde, als er ihre erstaunte Frage bezüglich seiner Schwimmkünste hörte. “Im Wasser kann ich mich tatsächlich nicht sonderlich gut orientieren. Vor allem stillen Gewässern, in denen ich keine Strömung erfühlen kann. Ich wüsste kaum, ob ich weiter hinausschwimmen würde, oder eher Richtung Land.”
, erklärte Cathal ruhig. “Es gibt einen schmalen, zugegeben etwas steilen Pfad hinunter an das Meer.”
, erklärte Cathal und ließ seine rechte Hand über die Brüstung der Mauer gleiten, um sich zu orientieren. “Wir könnten aber auch Mal an den Strand reiten, das wäre nicht so ein… Kletterakt.”
, schlug er vor. Wenn sie das Meer sehen wollte, würde er es ihr sicher zeigen. Cathal selber mochte die Atmosphäre dort. Der Wind war nicht weniger stark, aber die Gischt noch deutlich spürbar. Das Wasser war kalt, der Sand ein wenig scharfkantig und gemischt mit gröberen Kies. Die Wellen waren kraftvoll und wirkten auf den jungen Fraser immer so, als gehörten sie zu dem Atem eines schlafenden Riesen der vor ihren Toren ruhte.

