01-04-2026, 16:28 - Wörter:
Er scheute natürlich keine Vorbereitung - diese war gewiss weniger 'intensiv' als die von Aurelia, er jedenfalls versuchte nicht herauszufinden, wer sie wirklich war. Ehrlicherweise sagte ihm die Normalität zu: Sie als einfache Wirtstochter, die offensichtlich nichts dagegen hatte, wenn man ihr die Avancen entsprechend verkaufte. In der Hinsicht mochte sie Recht haben: Gewiss hatte sie Macht über ihn. Die schlichte Normalität gepaart mit der selbstbewussten und neckischen Art, gepaart mit der offensichtlich Attraktivität und ihr junges Alter führten dazu, dass Nadir wusste: Er wollte sie. Sie war keine Prostituierte, nein, nur eine Frau, die wusste, dass sie ihn wollte. Insofern mochte sie zwar recht haben damit, dass sie Macht über ihn hatte. Doch sie wählte auch, ihm Macht zu geben: Sie wollte von ihm, einem fremden und älteren Mann, beglückt werden. Einem Mann, der einem Volk angehörte, dem sie zunächst noch misstraute. Insofern ... brach sie heute wohl so viele Tabus. Und womöglich war das auch etwas, was ihn anzog.
Dass sie ihm hinterher spionierte, daran dachte er kaum. Dass sie ihm die Fassade nicht gänzlich abnahm, nun, das hatte er gemerkt. Und doch unterschätzte er sie wohl dahingehend, dass sie so weit gehen würde. Ob ihn das störte? Keineswegs. Immerhin hielt er ihn die wichtige Information entgegen, dass er ein Prinz war. Sich auf einen Prinzen einzulassen, war nie eine einfache Entscheidung, er hatte das Gefühl, dass jene Frauen schnell politisch wurden, ohne es sein zu wollen. Doch das war nicht der Grund dafür, dass er seine Herkunft zurückhielt: Wäre sie die vorlaute, freche Frau ihm gegenüber gewesen, die damit automatisch ihren Reiz hatte, wenn er sich als Prinz präsentiert hätte? Nein, er mochte es, manchmal kein Prinz zu sein und auch nicht so behandelt zu werden.
Und nachdem er Zimmer und Wein wählte - edel zwar, aber nicht zu edel - wartete er. Ungeduldig womöglich, aber doch selbstsicher, dass sie kommen würde. Sollte sie nicht kommen, nun, er wäre enttäuscht, aber auch Nadir wurde versetzt, insofern war es wohl etwas, das man manchmal hinnehmen musste. Als inmitten der Nacht in dem doch recht ruhigen Hafen bis auf Meeresgeräusche und lautem Gelächter von weither hörte, waren es sich nähernde Schritten, gepaart mit einem gespielten Schatten, als sie sich dem Hafen näherte. Als sie sich näherte, schaute er stolz hin: Stolz darüber, dass er von jener Frau so viel mehr bekommen würde. Freudig über das Spiel der Nacht, womit er nicht (nur) das gemeinsame Kartenspiel meinte. Aurelia versprach eine spannende Nacht, was wohl gleichermaßen für ihn galt.
Als sie sich eilig näherte, war wohl durchaus nachvollziehbar, warum sie sich beeilte. Er schien beeindruckt über ihren Anblick - so hatte er auch einen edleren, doch freizügigeren Stoff gewählt, dunkel, damit es nicht inmitten der Nacht hervorschien. Und auch Aurelia schien sich bereit zu machen - ihr Duft, ihre Silhouette, ihr betonter Körper, das lange und dunkle Haar. Er kam nicht umhin, ihr zumindest einen kurzen Kuss auf die Wange zu geben, ihre Hüfte zu umfassen und ihren Duft aufzunehmen.
Dass sie ihm hinterher spionierte, daran dachte er kaum. Dass sie ihm die Fassade nicht gänzlich abnahm, nun, das hatte er gemerkt. Und doch unterschätzte er sie wohl dahingehend, dass sie so weit gehen würde. Ob ihn das störte? Keineswegs. Immerhin hielt er ihn die wichtige Information entgegen, dass er ein Prinz war. Sich auf einen Prinzen einzulassen, war nie eine einfache Entscheidung, er hatte das Gefühl, dass jene Frauen schnell politisch wurden, ohne es sein zu wollen. Doch das war nicht der Grund dafür, dass er seine Herkunft zurückhielt: Wäre sie die vorlaute, freche Frau ihm gegenüber gewesen, die damit automatisch ihren Reiz hatte, wenn er sich als Prinz präsentiert hätte? Nein, er mochte es, manchmal kein Prinz zu sein und auch nicht so behandelt zu werden.
Und nachdem er Zimmer und Wein wählte - edel zwar, aber nicht zu edel - wartete er. Ungeduldig womöglich, aber doch selbstsicher, dass sie kommen würde. Sollte sie nicht kommen, nun, er wäre enttäuscht, aber auch Nadir wurde versetzt, insofern war es wohl etwas, das man manchmal hinnehmen musste. Als inmitten der Nacht in dem doch recht ruhigen Hafen bis auf Meeresgeräusche und lautem Gelächter von weither hörte, waren es sich nähernde Schritten, gepaart mit einem gespielten Schatten, als sie sich dem Hafen näherte. Als sie sich näherte, schaute er stolz hin: Stolz darüber, dass er von jener Frau so viel mehr bekommen würde. Freudig über das Spiel der Nacht, womit er nicht (nur) das gemeinsame Kartenspiel meinte. Aurelia versprach eine spannende Nacht, was wohl gleichermaßen für ihn galt.
Als sie sich eilig näherte, war wohl durchaus nachvollziehbar, warum sie sich beeilte. Er schien beeindruckt über ihren Anblick - so hatte er auch einen edleren, doch freizügigeren Stoff gewählt, dunkel, damit es nicht inmitten der Nacht hervorschien. Und auch Aurelia schien sich bereit zu machen - ihr Duft, ihre Silhouette, ihr betonter Körper, das lange und dunkle Haar. Er kam nicht umhin, ihr zumindest einen kurzen Kuss auf die Wange zu geben, ihre Hüfte zu umfassen und ihren Duft aufzunehmen.
"Ihr habt wahrlich keine Mühe gescheut, Aurelia, hm?"
Er sparte sich die Bemerkung, dass es für ihn sei - nahm es jedoch mit einem Lächeln hin. "Nicht zu weit, ich habe alles bedacht - Wein, ein würdiges Zimmer, gar ein Bad bietet das Zimmer."
Und so bot er ihr den Arm an und führte sie nur wenige Minuten vom Hafen entfernt zu einer edleren Lokalität. Dabei merkte sie gewiss, dass er hinschaute: Sei es der Blick auf ihr schönes Gesicht, das Dekolletée oder ihr kurviger Körper. "Ich hoffe, Eure Tavernenschicht hat Euch nicht ermüdet?"
, fragte er neckisch, als sie gemeinsam durch die Gänge schritten und sogleich vor dem Lokal standen.
![[Bild: Pedro-Pascal-Signatur.png]](https://i.ibb.co/560Ch4M/Pedro-Pascal-Signatur.png)

