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Von Vätern und Söhnen und Worten
18.10.1016 - 09:00
Zimmer von Cathal, Festung Kenmara

Herbstland
Cathal Fraser
Herbstland
Alter 25
Beruf Prinz von Kenmara
Wohnort Kenmara
Stand Verlobt
User Natsch
#4
Cathal konnte vieles von seinem Vater behaupten, aber eher nicht, dass der Mann ihm ins Gesicht log. Zumindest nicht offenkundig, weshalb der junge Fraser schwach nickte.
“Dann muss ich das wohl glauben.”
, sagte er ruhig, aber mit einem leisen Anflug von Amüsement in der Stimme. Als Junge hatte er das Gesicht seines Vaters oft mit den Händen erforscht, hatte markanten Züge, die vielleicht hart wirken konnten, schmale Lippen, eine große Nase.
“Ich bin froh, dass ich deine Frisur nicht geerbt habe.”
, scherzte der Fraser Erbe und verzog leicht die Lippen - vielleicht, weil er noch ein wenig von Maebhs Anwesenheit in dem Raum spürte und die Gemahlin seines Vaters einen leisen Zugang zu dem 24-Jährigen geschaffen hatte.

Da sein Vater ihm Recht gab und nichts weiter zu dem Abendessen sagte, entspannte sich etwas in Cathal. Er hatte wenig Lust noch über diesen Vorfall zu sprechen, auch wenn es natürlich das gute Recht seines Vaters gewesen wäre. Schließlich hatte sich Cathal nicht von seiner besten Seite - sofern er diese denn wirklich besaß und nicht jedermann vorspielte - gezeigt. In gewisser Weise war er dahingehend sogar dankbar - Rechtfertigungen hatten dem Fraser Erben noch nie gelegen. Er hatte die unschöne Eigenschaft inne, seine Gedanken ungefiltert an sein Gegenüber weiterzugeben und vielleicht wäre die Situation dann wieder eskaliert.
“Ich hab nicht verstanden, warum du eine Frau aus den Herbstlanden ausgewählt hast.”
, erklärte Cathal trotzdem und ließ seine Finger kurz über den Stoff seiner Weste gleiten.
“Es ergab für mich keinen Sinn.”
, außer vielleicht die Tatsache, dass kein Fürst seine Tochter an der Seite eines blinden Krüppels sehen wollte und sein Vater vielleicht mit Muiríns Vater befreundet war.

Das Eanruig nicht wusste was mit seiner Verlobten war, ließ Cathal schwach nicken.
“Dann müssen wir wohl warten, was Maebh sagt.”
, raunte er und nickte wieder.
“Glaubst du die Gäste wären empört, wenn die Hochzeit verschoben werden sollte?”
, was Cathal letztlich egal sein würde. Was andere dachten oder worüber sich andere in dieser hochwohlgeborenen Welt empörten, hatte ihn noch nie interessiert. Vielleicht würde es ihn sogar amüsieren.
[Bild: Cathal_Signatur_01.png]
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RE: Von Vätern und Söhnen und Worten - von Cathal Fraser - 17-04-2026, 23:54

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