05-05-2026, 10:54 - Wörter:
Bei den Worten Moras musste Eanruig unweigerlich ein leises Seufzen unterdrücken. Wahrlich war sie doch bekannt für ihre scharfe Zunge, wenn sie glaubte, im Unrecht zu sein oder denjenigen, die sie liebte, Missfallen geschehen war. Denn wahrlich, auch wenn die Möglichkeit bestanden hatte, sie, ebenso wie ihre Schwester, zu diesem gemeinsamen Essen anwesend zu lassen, so war es doch wohl die bessere Entscheidung gewesen. Zumindest hatten sie diese Hoffnung gehabt. Maebh ebenso wie Eanruig selbst. ,,Deswegen bin ich hier Moira… ich möchte mit dir darüber sprechen, über die Entscheidung die getroffen wurde und die dir so sehr missfällt.“ erklärte der Herr über Kenmara ruhig und machte dann eine Kopfbewegung hinab auf die Erde zu seinen Füßen. ,,Kommst du herunter… damit wir ein Stück gehen können oder bleibst du dort oben wie ein Kind?“ Und wahrlich, er wusste, dass seine Worte viel mehr trafen als beabsichtigt, aber hinsichtlich des Alters von Moira und dem, was er erst am Abend zuvor von Maebh erfahren hatte … Es trieb ihn voran, ließ seine Worte fester klingen und in ihm das Bestreben aufsteigen, etwas zu tun, und sei es nur, um Moira zu verdeutlichen, dass diese Entscheidung notwendig gewesen war. Dass er sich hierbei nicht entschuldigen würde, ganz gleich, wie sehr sie wüten und toben würde, war mehr wie ein Kind als eine junge Frau wohl. Aber ganz gleich, wie lange sie auch auf ihn deswegen wütend wäre … Irgendwann würde sie es vergessen oder vielmehr, sie würde es verstehen oder zumindest zu verstehen lernen. So wie Cathal… so wie sie alle… irgendwann.
Keine von Eanruig getroffenen Entscheidungen war leichtsinnig gefällt. Sie war mit Bedacht und Nachdrücklichkeit gewählt worden, war er sich doch stets über die Tragweite gewisser Entscheidungen bewusst. Dies brachte seine Position als Herr über Kenmara mit sich, denn ganz gleich, was er auch entschied, er entschied nie für sich allein, sondern stets und immer auch für diejenigen, die er Familie nannte, und diejenigen, die ihm Schwert und Schild und Treue geschworen hatten. Stetig und immer wiederkehrend. Er war verantwortlich für sie und wahrlich oft fielen ihm diese Entscheidungen nicht einfach, auch wenn er immer und stetig versuchte, das Beste für alle zu entscheiden, für seine Familie ebenso wie für diejenigen, die ihn Fürst nannten. Unweigerlich
Keine von Eanruig getroffenen Entscheidungen war leichtsinnig gefällt. Sie war mit Bedacht und Nachdrücklichkeit gewählt worden, war er sich doch stets über die Tragweite gewisser Entscheidungen bewusst. Dies brachte seine Position als Herr über Kenmara mit sich, denn ganz gleich, was er auch entschied, er entschied nie für sich allein, sondern stets und immer auch für diejenigen, die er Familie nannte, und diejenigen, die ihm Schwert und Schild und Treue geschworen hatten. Stetig und immer wiederkehrend. Er war verantwortlich für sie und wahrlich oft fielen ihm diese Entscheidungen nicht einfach, auch wenn er immer und stetig versuchte, das Beste für alle zu entscheiden, für seine Familie ebenso wie für diejenigen, die ihn Fürst nannten. Unweigerlich
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