11-05-2026, 02:08 - Wörter:
Für einen kleinen, unweigerlichen Augenblick presste Eanruig die Lippen aufeinander, die einzige offensichtliche körperliche Reaktion auf die Worte von Moira, die anderweitig nur mit einem festen Blick kommentiert wurden, der deutlich machte, dass er auf ihre Worte nichts erwidern würde. Das bedurfte es nun wahrlich kaum.
„Moira … ich werde mich nicht noch einmal wiederholen." Eanruigs Stimme war ruhig, fest und nachdrücklich und doch ruhte in ihr eine beginnende Schärfe, die deutlich machte, dass er einen weiteren Trotzanfall seiner ältesten Tochter in dieser Form nicht tolerieren würde. Sie war immerhin kein kleines Kind mehr, das aufgrund von Trotz und Missfallen mit dem Fuß aufzustampfen pflegte, während es die kleinen Fäuste neben dem Körper zusammenballte und vor Wut bebte. Diese Zeiten waren bei weitem schon lange vorbei und auch wenn Eanruig sie ebenso manchmal zurückwünschte, so war doch der mittlerweile so gut wie erwachsene Anblick Moiras ebenso erfreulich wie… in diesem jenen Augenblick unweigerlich anstrengend. Er unterdrückte den Drang, sich Daumen- und Zeigefinger gegen die Nasenwurzel zu pressen, die Augen zu schließen und die Mutter unweigerlich um Kraft zu bitten. Wie sehr wünschte er sich in diesem Augenblick Áinfean zurück an seine Seite. Sie hatte schon von jeher eine bessere Verbindung zu Moira gehabt und hatte stets ein so viel ruhigeres, so viel fähigeres Händchen gehabt, mit ihrem Trotz und ihren Attitüden umzugehen, anders als er selbst.
Doch anscheinend, der Mutter sei Dank, schien die junge Frau schließlich ein wenig Einsicht zu zeigen und es dauerte nur wenige Augenblicke, da stand ihre schlanke, so viel kleinere Gestalt neben ihm. Noch immer blieben seine Gesichtszüge verschlossen und eine deutliche Spur der Härte ruhte in der Linie seines Kiefers, während er die Lippen aufeinanderpresste, bevor er ein leises Seufzen ausstieß und ihr mit einer Kopfbewegung verdeutlichte, dass sie ihm folgen sollte. Schweigend setzte er sich in Bewegung, die Hände noch immer wie so oft hinter dem Rücken verschränkt, die Schultern zu einer festen, geraden Linie und den Rücken gerade haltend, in allem das Abbild eines Mannes, der niemals wankte, niemals schwankte, ganz gleich, auch welcher Sturm über ihn herreinzubrechen vermochte.
„Ich verstehe, dass du verstimmt bist über meine Entscheidung hinsichtlich des vergangenen Abendessens, aber ich sah es als angebrachter, dass bei diesem ersten Aufeinandertreffen nur Cathal und Murin anwesend sind, sowie ich und Maebh. Es wird noch genügend Zusammentreffen dieser Art geben, wo wir alle beisammen sind … als eine Familie!" wenngleich Moira wohl in diesem Augenblick auch anders denken würde.
„Moira … ich werde mich nicht noch einmal wiederholen." Eanruigs Stimme war ruhig, fest und nachdrücklich und doch ruhte in ihr eine beginnende Schärfe, die deutlich machte, dass er einen weiteren Trotzanfall seiner ältesten Tochter in dieser Form nicht tolerieren würde. Sie war immerhin kein kleines Kind mehr, das aufgrund von Trotz und Missfallen mit dem Fuß aufzustampfen pflegte, während es die kleinen Fäuste neben dem Körper zusammenballte und vor Wut bebte. Diese Zeiten waren bei weitem schon lange vorbei und auch wenn Eanruig sie ebenso manchmal zurückwünschte, so war doch der mittlerweile so gut wie erwachsene Anblick Moiras ebenso erfreulich wie… in diesem jenen Augenblick unweigerlich anstrengend. Er unterdrückte den Drang, sich Daumen- und Zeigefinger gegen die Nasenwurzel zu pressen, die Augen zu schließen und die Mutter unweigerlich um Kraft zu bitten. Wie sehr wünschte er sich in diesem Augenblick Áinfean zurück an seine Seite. Sie hatte schon von jeher eine bessere Verbindung zu Moira gehabt und hatte stets ein so viel ruhigeres, so viel fähigeres Händchen gehabt, mit ihrem Trotz und ihren Attitüden umzugehen, anders als er selbst.
Doch anscheinend, der Mutter sei Dank, schien die junge Frau schließlich ein wenig Einsicht zu zeigen und es dauerte nur wenige Augenblicke, da stand ihre schlanke, so viel kleinere Gestalt neben ihm. Noch immer blieben seine Gesichtszüge verschlossen und eine deutliche Spur der Härte ruhte in der Linie seines Kiefers, während er die Lippen aufeinanderpresste, bevor er ein leises Seufzen ausstieß und ihr mit einer Kopfbewegung verdeutlichte, dass sie ihm folgen sollte. Schweigend setzte er sich in Bewegung, die Hände noch immer wie so oft hinter dem Rücken verschränkt, die Schultern zu einer festen, geraden Linie und den Rücken gerade haltend, in allem das Abbild eines Mannes, der niemals wankte, niemals schwankte, ganz gleich, auch welcher Sturm über ihn herreinzubrechen vermochte.
„Ich verstehe, dass du verstimmt bist über meine Entscheidung hinsichtlich des vergangenen Abendessens, aber ich sah es als angebrachter, dass bei diesem ersten Aufeinandertreffen nur Cathal und Murin anwesend sind, sowie ich und Maebh. Es wird noch genügend Zusammentreffen dieser Art geben, wo wir alle beisammen sind … als eine Familie!" wenngleich Moira wohl in diesem Augenblick auch anders denken würde.
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