Hallo, Gast! Registrieren
Im Auge des Sturms

FACING
THE
STORM

Tritt ein in eine düstere Welt aus Macht, Verrat und alten Schwüren.

Thema

The Weight of What Awaits

Linearer Modus
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
feste Postreihenfolge
Datum
12. November 1016
Ort
Anwesen der Al-Mazhirs
Tageszeit
20:00
#12
Tariqs Lippen verzogen sich zu einem kaum sichtbaren Lächeln, während seine Stirn für einen flüchtigen Moment gegen Samirs Schulter sank und der dessen Worte in sich aufsog wie etwas, dass ganz allein ihm zustand. Er schöpfte regelrecht Energie aus der Liebe, aus der Anerkennung, des Jüngeren. Und wie leicht ihm diese Dinge doch über die Lippen gingen. Wie leicht es Samir doch fiel, ihm diese Anerkennung, diese Aufmerksamkeit zu geben die Tariq brauchte, um noch tiefer in ihn einzudringen. Sein Denken einzunehmen. Samir öffnete ihm bereitwillig alle Türen. Ganz selbstverständlich.
Und vielleicht war genau das der schönste Teil daran, denn nichts davon war natürlich gewachsen oder hatte sich aus einem Zufall heraus entwickelt. Es gab kein echtes Vertrauen. Keine echte Hingabe. Nur Abhängigkeit. Die war bewusst erschaffen worden. Tariq hatte sorgfältig und geduldig, mit einer absolut unzerstörbaren Konsequenz, seine Finger immer tiefer in Samirs Leben und seine Seele geschoben. Und in vielen Nächten auch tief in ihn, während er ihn dabei beobachtet hatte, wie er sich hin und her gewunden hatte, bis er ihm doch die Erleichterung gestattet hatte. Sex war ein hilfreicher Verbündeter und Samir hing an ihm. Viel mehr, als eine Klette im Fell eines Straßenköters.
Andere formten feuchten Ton, er hatte den zukünftigen König geformt. Er glättete Unsicherheiten und Zweifel, bevor sie überhaupt richtig aufkommen konnten. Bedürfnisse wurden gestillt, bevor er sie äußerte. Er fütterte ihn mit Liebe und Zuneigung und ließ ihn daran wachsen. Die Abhängigkeit von diesen Gefühlen würde am Ende dafür sorgen, dass Samir ohne ihn nicht handlungsfähig sein würde. Er würde nichts tun, dass Tariq nicht gefiel und sollte er doch in dieses moralische Dilemma hineinrutschten, so würde es ihn verunsichern. Alles Teil des Plans.
Die Tatsache, dass er nun so vor ihm stand, der zukünftige König, mit zitternder Stimme, berauscht von der Handhabung der Situation und seiner Nähe, ließ etwas Dunkles und zufriedenes in ihm anschwellen. Samir hätte alles für ihn getan. Genau jetzt, wenn er ihm befahl, es zu tun – würde er es tun. Tariq konnte es spüren, in jeder angespannten Bewegung seines Körpers, in dem verzweifelten Drängen gegen ihn. Er würde alles tun, nur in dem Wunsch und Bestreben, ihm zu gefallen. Es war keine echte Liebe, die Samir empfand. Nicht wirklich. Es war immer noch nur die Abhängigkeit, fein genug verpackt, dass der jüngere Mann sie selbst für Hingabe hielt und Tariq liebte diesen Umstand mehr als alles andere an ihm. Nicht Samir selbst war das Wertvolle.
Es war die Kontrolle. Die Gewissheit, dass der Mann, der bald eine Krone tragen würde, nachts zitternd unter seinen Händen lag und auf Erlaubnis wartete, wie ein durstiger Hund.
Langsam glitten seine Finger über Samirs Hüften. Massierten, streichelten, mal langsamer, mal schneller. Er bugsierte ihn noch enger gegen sich, seine Finger schlossen sich fester um das mittlerweile hart erigierte Glied seines Vordermannes.
«Natürlich tust du das», murmelte er leise und mit fester Stimme, die nie Widerspruch duldete, gegen Samirs Ohr. «Du bist brav für mich, nicht wahr? Und du lernst schnell. Genau deshalb brauche ich dich ja an meiner Seite.»
Er konnte spüren, wie der Penis zwischen seinen Fingern sich immer wieder aufzubäumen begann und stoppte abrupt in der Behandlung.
Ein leises Ausatmen streifte die Haut des zukünftigen Königs, ehe Tariq die Augen schloss und den Moment genoss. Keineswegs aufgrund er Nähe an sich. Viel mehr wegen der Macht, die in dieser kleinen Handlung lag.
«Und ich passe auf dich auf, hm? Solange du auf mich hörst, wird dir nichts geschehen. All das Unheil werde ich von dir fern halten.» Seine Lippen streiften Samirs Hals, lustvoll und fast schon unbeherrscht. «Du gehörst doch zu mir. Und ich liebe dich», versetzte er ihm den Todesstoß, den es noch brauchte, um ihn zu einer für heute Abend vermutlich willenlosen Puppe zu machen.
Neues Inplayzitat
Inplay

Inplayzitat hinzufügen

 
 
Gehe zu:

Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste

Nachrichten in diesem Thema
The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 24-01-2026, 19:15
RE: The Weight of What Awaits - von Tariq Al-Fawahir - 01-02-2026, 17:24
RE: The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 04-02-2026, 23:33
RE: The Weight of What Awaits - von Tariq Al-Fawahir - 10-02-2026, 12:32
RE: The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 20-02-2026, 23:53
RE: The Weight of What Awaits - von Tariq Al-Fawahir - 25-02-2026, 20:51
RE: The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 27-03-2026, 19:32
RE: The Weight of What Awaits - von Tariq Al-Fawahir - 30-03-2026, 17:17
RE: The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 21-04-2026, 17:11
RE: The Weight of What Awaits - von Tariq Al-Fawahir - 26-04-2026, 17:05
RE: The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 08-05-2026, 09:13
RE: The Weight of What Awaits - von Tariq Al-Fawahir - 14-05-2026, 10:47
RE: The Weight of What Awaits - von Samir Al-Mazhir - 17-06-2026, 22:08