Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.


Double, double... toil and trouble
12.10.1016 - 12:00
Moiras Gemächer

Test
Maebh Fraser
Herbstland - Admin
Alter 31
Beruf Ehefrau
Wohnort Kenmara
Stand Verheiratet
User Cat
#1
Ihre Nacht war ohnehin kurz gewesen. Das Gespräch mit Yue hing ihr noch nach, aber sie hatte dafür jetzt keine Zeit. Sie hatte auch keine Zeit, sich jetzt schon mit Eanruig zu unterhalten. Und sie hatte keine Zeit, um sich jetzt Sorgen zu machen. Das Muírín krank war, kam einer Katastrophe gleich und wenn sie den schnell herbeigeholten Heilkundigen richtig verstand, so war auch so schnell sicher keine Besserung in Sicht. Sie würde die Sache durchstehen müssen und danach musste sie langsam anfangen und sollte sich nicht überanstrengen. Und auch jetzt empfahl der Heilkundige Ruhe. Keine Reise. Keine Hochzeit. Kein Stress.
Das bedeutete, dass sie nicht nur ein wenig erkältet war. Nein nein, das bedeutete, dass aus einem einzigen Satz ein reales und organisatorisches Chaos wurde.
Die Hochzeit musste verschoben werden.
Alleind er Gedanke sorgte dafür, dass sich Spannung zwischen ihren Schulterblättern festsetzte. Nicht einmal wegen der Arbeit an sich. Arbeiten konnte sie. Und die Struktur war es auch nicht. Aber eine verschobene Vermählung bedeutete unzählige Gespräche, enttäuschte Gäste, beleidigte Familien, Gerüche, Unsicherheiten und viele Menschen, die plötzlich Antworten erwarteten, die sie selbst noch nicht vollständig hatte. Und deshalb würde sie jetzt auch mit Moira sprechen müssen.
Allein dieser Gedanke ließ ihr den Magen unangenehm schwer werden. Aber es brachte alles nichts. Sie musste da jetzt durch und ihre Füße hatten sie ohnehin bereits wie von selbst zu den Gemächern der jungen Frau getragen, die sich zweifelsohne sicher bereits für die Hochzeit fertig machen würde.
Fahrig strich die Fürstin sich über den Rock. Nicht, weil der irgendwie unordentlich war. Maebh sah nie unordentlich aus. Viel mehr, weil sie nervös war und einen Moment brauchte, um ihre Fingerknöchel gegen die Tür klopfen zu lassen, ehe sie diese aufschob und nach drinnen trat. In der Tat war Moira bereits dabei, sich von ihren beiden Zofen hübsch machen zu lassen.
Sie bekam das hin. Freundlich. Ruhig. Klar. Verbindlich.

«Guten Morgen, Moira. Es ist gut, dass du schon auf den Beinen bist», begann sie und schloss die Tür hinter sich. «Aber ich bringe leider keine guten Neuigkeiten. Muírín ist leider schwer erkrankt und der Heilkundige schließt es aus, dass sie den Strapazen einer Hochzeit stand halten könnte. Es ist nicht so ernst, dass wir uns Sorgen machen müssen. Aber ernst genug, dass sie Ruhe braucht. Wir werden die Hochzeit also verschieben müssen. Ich möchte, dass du dich jetzt fertig anziehst und mich dann begleitest.»
Sie hatte die Finger leicht vor sich verschränkt und sah Moira freundlich an, während sie den Kopf leicht neigte.
«Die ersten Vorbereitungen laufen ohnehin schon seit Wochen. Gäste sind bereits angereist oder kommen im Laufe des Vormittags an. Wir müssen also Nachrichten und Boten schicken, die Gäste informieren, die bereits da sind und alles weitere koordinieren. Unter Umständen müssen die Unterkünfte für die Gäste dennoch bereitgestellt werden und sie müssen auch verköstigt und angemessen empfangen werden. Das gebietet schon die Gastfreundschaft.»
Sie schaffte ein schiefes Lächeln und verdrängte das ungute Gefühl, dass dieses Gespräch gerade in ihr auslöste.
«Die Familie braucht dich gerade, Moria. Ich brauche dich. Ich weiß, dass du mich nicht magst. Ich verstehe und akzeptiere das. Aber für den Moment sollten wir unsere Differenzen beiseite legen und tun, was wir können, um diese Situation halbwegs im Griff zu behalten.»
Und irgendjemand musste mit ihrer Stiefmutter sprechen. Aber das würde sie vermutlich selbst erledigen und Moira würde es auch noch mitbekommen. Fantastisch.
[Bild: Signatur.png]
Neues Inplayzitat
Inplayzitat hinzufügen
Zitat
Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
 
Zitieren


[-]
Schnellantwort
Nachricht
Gib hier deine Antwort zum Beitrag ein.

 
Bestätigung
Bitte den Code im Bild in das Feld eingeben. Dies ist nötig, um automatisierte Spambots zu stoppen.
Bestätigung
(Keine Beachtung von Groß- und Kleinschreibung)
 

Nachrichten in diesem Thema
Double, double... toil and trouble - von Maebh Fraser - 15-05-2026, 17:12

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste