25-05-2026, 15:45 - Wörter:
Szeneninformationen
Charaktere: Aurelia Marsili & Nadir ben Sahid
Szeneneinstellung: feste Postreihenfolge
Datum: 01. Oktober 1016
Ort: Strand und Straßen von King\'s Portal
Tageszeit: 16:30
Szeneneinstellung: feste Postreihenfolge
Datum: 01. Oktober 1016
Ort: Strand und Straßen von King\'s Portal
Tageszeit: 16:30
Ein Kuss auf die Wange, eine Führung mit der Hand - und dieselbe Direktheit, die sie schon Stunden zuvor präsentierte. Er gab zu, dass er neugierig darüber war, die kontrollierte Frau ihre Kontrolle verlieren zu sehen.
"Eine wahrlich wunderschöne Frau ..."
, sprach Nadir mit seinem Charme, auch, wenn sie dieses Kompliment insgeheim wohl nur indirekt annehmen würde - und er schmunzelte, als sie ihm auch offen sagte, er solle sich nichts darauf einbilden. Und diese Mühe gab er ihr auch zurück - gepflegt, ein angemessenes Zimmer. Teuer genug, um würdigend zu sein. Nicht so teuer, um ihn auffliegen zu lassen und das Gefühl zu vermitteln, er würde Aurelias Liebe kaufen wollen. Frauen mochten manchmal leichte Nuancierungen beachten, das hatte er in den Jahren der Liebeleien gelernt.Der Körperkontakt war subtil, vorsichtig - nicht zurückhaltend. Nadir genoss die Anblicke, die sie bot - sie genoss die Nähe, Aufmerksamkeit, wenngleich sie es niemals so sagen würde.
"Ein Bad, ja"
, sprach Nadir locker. "Ob nun für vorher, mittendrin oder danach ..."
Es kam wohl ganz auf die Vorlieben an, die eine Frau hatte. Wasser hatte für gewisse Aktivitäten sowohl Vorteile als auch Nachteile.Und so wanderten sie durch die dunklen Gänge bis sie sich dem Hotel näherten. Von der Hochzeitsnacht gesprochen, kommentierte er ihr leises Lächeln, das knapp in den gedämpften Lichtern der Straßen zu sehen waren und das er ebenfalls mit einem Lächeln begleitete:
"Oh, ich habe von jenen Feiern und Tänzen gehört. Ihr werdet mir wohl nicht von Eurem persönlichen Tanz erzählen?"
Sie war allerdings durchaus gewitzt. Immerhin war er der Onkel der Braut, als Adel inmitten der Festlichkeiten involviert - einfach für seine Nichte. Das konnte er jedoch kaum nebenbei offenbaren.
"Nun, ähnlich wie Ihr, schätze ich?"
, fragte er sie ein wenig herausfordernd und herauskitzelnd. Dabei war dies nicht mal gelogen, wenngleich die Frau in seinem Bett eine Bedienstete des Königs war. "Wenngleich mir eine Dame erstmal die grundlegende Tradition erklären musste. Eventuell kann ich abgleichen, ob sie nicht nur gelogen hat."
Mit jenem Gespräch und jenen Worten kamen sie auch in dem Zimmer an, das er für sie und sich mietete. Nicht zu weit weg, aber auch nicht neben ihrer Taverne. Immerhin versprachen Nächte wie diese nicht zwangsläufig, dass man still und unerkannt blieb. Dort angekommen, schaute er in ihre Augen - an die Hochzeitstradition und ihre Erfahrung denkend und sich in der Intimität des Raumes frönend.

