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rest in our garden - find solace and peace
09.08.1016 - 21:00
Gärten um die Fürstenburg zu Bardon Pass
Zephyr Athanas Elithea Trakas

one decree at a time
*Zephyr Athanas
Alter 37
Beruf Fürst | Hand des Königs
Wohnort Bardon Pass
Stand Verheiratet
User Team
#5
Die junge Frau bestätigte noch einmal, dass sie versuchen wollte, Trost im Glauben zu finden. Zephyr nickte dies ab, denn viel anderes blieb den Menschen meist nicht übrig. Die wenigsten von ihnen fanden sich in einer Rolle wider, die ihnen die Macht gab, über Gedeih und Verderb anderer Menschen frei entscheiden zu können. Zephyr befand sich dahingehend in einer hervorragenden Rolle, doch in manchen Fragen blieb auch ihm nur Gottvertrauen. Er konnte sich daher zumindest vage vorstellen, wie das Mädchen sich fühlen mochte. Als Mensch, aber auch als Adlige. Der Verrat des nördlichen Nachbarn musste sehr schwer wiegen. Die Schwierigkeiten in der Familie drückten sie vermutlich auf ein noch tieferes Level hinab. Und gleichzeitig versuchte sie, die größtmögliche Würde auszustrahlen, die sie konnte. Zephyr bewunderte das zu einem gewissen Grad. Er hatte keine Ahnung, wie jung sie war, versuchte aber, sie gedanklich mit seiner jüngsten Schwester Theodore zu vergleichen, die von vollkommen anderen, launischem Schlag war. Gut möglich, dass auch Elithea früher anders gewesen war. Die Umstände zwangen sie jedoch zu einem raschen Erwachsenwerden. Und dies hielt er grundsätzlich nicht für einen Fehler.

Er war noch immer ganz in Gedanken versunken, da richtete sie erneut das Wort an ihn, entschuldigte sich für ihre "aufdringlichen" Fragen. Zephyr legte den Kopf schief und ließ sich zu einem sachten Grinsen hinreißen. "Es erscheint mir ganz natürlich, dass ihr mehr über die Pläne des Großkönigs erfahren wollt...", räumte er ein und versuchte, sie auch dahingehend zu beruhigen. "Ich muss gestehen, Prinzessin, dass ich noch keine Gelegenheit hatte, mit dem Großkönig persönlich zu sprechen. Als ich vom Angriff auf Eure Stadt erfahren habe, war ich gerade in Three Rivers - zusammen mit ihrer Majestät Prinzessin Desdemona und seiner Majestät Prinz Orpheus. Wir wollten ein Ehebündnis für die Prinzessin arrangieren. Doch der Krieg hat diese Pläne vollkommen zerschlagen." Eigentlich hatte Zephyr angenommen, den Druck auf das Herbstland - dem ja zu diesem Zeitpunkt angeblich ein Krieg ins Haus hätte stehen sollen - auszunutzen um Liam Greymark zu einer Verbindung drängen zu können. Dies hätte Castandors Vormacht auf dem Kontinent gestärkt. Doch das Frühlingsland war ihm zuvor gekommen und man hatte ihn unverrichteter Dinge heimgeschickt. "Auf meinem Rückweg nach Castandor war ich natürlich auch kurz in der Hauptstadt - doch wichtigstes Anliegen war es mir, Eure Familie zu begrüßen und die Lage vor Ort zu sehen.
Dennoch darf ich Euch versichern, dass der Großkönig äußerst brüskiert über das Vorgehen Walleydors ist. Er wird alles tun, um Eure Stadt zurückzuerobern."
Jedenfalls behauptete Zephyr das. Denn bisher war tatsächlich noch nicht mehr geschehen, als dass Augusto eine formelle Kriegserklärung formuliert und ein Hilfegesuch in Matariyyas Richtung geschickt hatte. Für Orpheus hatten sie glücklicherweise noch rechtzeitig eine Verbindung einfädeln können.

Außerdem musste Prinzessin Elithea ja auch nicht wissen, dass Zephyr diesen Krieg auch persönlicher nahm, als er zugeben wollte. Die Agressionen waren von den Verwandten seiner Frau ausgegangen - was für Zephyr wirklich der Gipfel des guten Geschmacks darstellte.
Nunja... er wollte Elithea an den Dingen teilhaben lassen, die er bereits jetzt sagen konnte. "Der Großkönig hat bereits veranlasst, eine Armee aufzustellen. Matariyya wird uns ebenfalls Männer im wehrfähigen Alter zur Verfügung stellen. Vermutlich wird das alles noch Wochen dauern, Prinzessin, aber Castandor wappnet sich für den Krieg gegen Walleydor.
Euch und Eure Familie möchte ich allerdings so weit weg von der Front sehen, wie nur irgendwie möglich. Diesen Wilden traue ich mittlerweile alles zu..."
, sagte er und versuchte damit zu erklären, warum er Familie Trakas in den Süden verbringen wollte. Doch er hatte keine Zeit und Kapazitäten, um das selbst zu erledigen. Also würde dieser Auftrag jemand anderem zukommen. Er wusste auch schon, wem.

Nachdem eine kurze gedankliche Pause auf Seiten Zephyrs entstanden war, wagte die Prinzessin sich abermals mit einer Frage vor. Der Fürst ließ betroffen den Kopf hängen. Genau konnte er es auch nicht sagen, da er natürlich nicht dabei gewesen war. Doch das eine oder andere Wort darüber hatte ihn natürlich ebenfalls bereits erreicht. Er mochte immer mehr wie ein grauer Löwe daherkommen, doch das hieß nicht, dass er nicht auch links und rechts einige Spitzel verteilt hatte. "Möchtet Ihr das wirklich wissen, Prinzessin?" Er wartete auf ein Zeichen der Bestätigung seitens Elithea und fuhr erst fort, nachdem sie ihm dies gegeben hatte. "Es heißt, dass Charles Stafford sich mit seinem Beraterstab abgestimmt hat - mit Leif Stelhammer und den Fürsten des Frühlingslandes. Offenbar gelangten sie zu der Überzeugung, dass Euer Vater eine Gefahr für ihre Pläne darstellen könnte.
In der Öffentlichkeit sei ein Dokument verlesen worden, das ihn zum Tode verurteilte. Das Urteil, so sagt man, sei sauber durchgeführt worden. Durch Enthauptung.
Dabei hat er keinen Schmerz empfunden, dies darf ich euch versichern."
Zumindest war das üblicherweise so, wenn der Henker nicht tagsüber gesoffen hatte. Aber davon war bisher nicht die Rede gewesen. "Soweit ich weiß, geschah das erst vor wenigen Tagen..." Seine Stimme war ruhig geworden, beinah ein Flüstern. Und nachdem er zunächst in Richtung des Grases unter seinen weichen Lederstiefeln gesprochen hatte, blickte er nun wieder zu dem jungen Mädchen auf. Er ging davon aus, dass sie wohl gleich wieder in Tränen ausbrechen würde. Und daher wünschte er sich Ferun her. Sie konnte mit so etwas besser umgehen, als er. Sie war eine Frau ... und da war eine Umarmung nicht unangemessen.
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