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sands of time
05.09.1016 - 20:00
Königspalast | Reichenviertel | Wüste
Amira El Mansouri Ilyas El Mansouri

Unregistered
Ilyas El Mansouri
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#28
Ilyas suchte in seinem Kopf in den darin befindlichen Erinnerungen nach deinem Gesicht zu dem genannten Namen, aber so recht wollte sich da keines formen. Es lag lange zurück und Ilyas eigene Interessen lagen zu der Zeit als Amira noch ein Kind war und in die Stadt gebracht gebracht wurde, zwar nicht ausschließlich, aber doch mit sehr hoher Priorität beim Militär. Sein Vater hätte mit dem Namen des Medicus dagegen sicher etwas anfangen können und gutmöglich, würde er noch leben, dem Sohn den Ellenbogen in die Seite geschoben um ihn darauf aufmerksam zu machen, ihm bereits begegnet zu sein oder zumindest über den Vater etwas von ihm gehört zu haben. Mahdi Bayat, der ein junges Mädchen auflas und ihr ein neues Schicksal bot. Zweifelsohne war es ein gutes Schicksal, auch wenn dazu gehörte sich den Launen der Höheren zu ergeben, den Männern die Schenkel zu öffnen und am Ende mit einem alten Mann verheiratet zu werden…gegen das, was Amira sonst vermutlich als Lebensumstände geblieben wären, war es das beste Schicksal und Los, das sie hätte ziehen können..so golden wie der Palast, der sie bis gestern noch beherbergte.
„Mächtiger..“, echote er und nickte. „Ja, Dharan al-Bahr ist mächtig. Was hinter den Mauern des Palast gesprochen wird, ist mächtig. Das Wort ist groß und wiegt schwer. Sehr schwer“, sinnierte er etwas losgelöst vom Opium. Ilyas aber war nicht von gestern. Er war Meister darin sich unter Kontrolle zu haben, nichtmal das Opium würde ihn besiegen und seine Zunge derart lockern. Wenn man nichts von sich selbst preisgab, lief man nie Gefahr und schwammiges Reden und geschwollene Worte, mit lockerer Zunge gesprochen.. selbst da schien sich der alte Hauptmann in eiserner Disziplin bewahren zu können zu viel zu verraten. Das bedeutete umgekehrt aber auch die Freuden des Lebens nur mit Bedacht zu genießen. Schwerer Wein, den trank er nur in Gesellschaft von der er sich ziemlich sicher war sie als vertrauenswürdig einzustufen…was wiederum leicht war, wenn man per se jedem nur einen einzigen Schritt weit traute, geradeso…nur ein Schritt, nur das nächste Worte und nicht mehr. Opium gönnte er sich nie in Gesellschaft, niemals nie. Seit heute war das anders. Gefiel ihm nicht und schon schwor er sich es nicht mehr vorkommen zu lassen… hätte er ihr die Pfeife nur nicht anzünden müssen, schließlich reichten die wenigen Züge den Kopf zu vernebeln und eine gefährliche Gleichgültigkeit über einen selbst hereinbrachen zu lassen, die er sich wiederum nicht erlaubte. Niemals. Er war niemals gleichgültig, niemals ausser Dienst, niemals ein Leck!

„Da draußen gibt es vieles, das wir uns hier nicht vorstellen können, selbst wenn der beste Geschichtenerzähler alle Details erwähnt. Wie kalt der Schnee wirklich ist, wie kalt Wind sein kann und Regen…. Regen, der wie Plage ist, die wir manchmal so ersehnen. Wenn auch nicht nach den jüngsten Ereignissen. Es gibt bunte Blätter und Bäume, aber die Blätter sind klein, nicht wie unsere Palmen.. es gibt viel zu sehen und diese Vielfältigkeit lässt unsere Heimat vermissen, aber ich würde sie niemals eintauschen wollen“, erklärte er und hatte verhältnismäßig einen kleinen Roman erzählt, weswegen er nun auch erstmal wieder dazu überging zu schweigen. Die Pfeife durfte bei ihr bleiben, auch wenn sein Kopf schrie erneut danach zu greifen.
Stattdessen konzentrierte er sich auf die kleine Flamme vor ihnen und das Gewicht ihres Kopf auf seinem Schoß.
„Schafe sind wie unsere Ziegen, nur mit ihrem“, er machte eine weitreichende, runde Bewegung mit der Hand um ein äußerst dickes Schaf vor seinem Augen zu konturieren. „Fell.“

„Sie sterben beide. Vielleicht ist es eine Erlösung, weil der eine nicht ohne den anderen leben wollen würde“, Ilyas nickte und es geschah von alleine, das seine Hand nach der Pfeife griff und er den Zug bereits getan hatte als ihm sein Verstand erst vor Augen hielt was er da tat. Seufzend, wenn auch tonlos, entließ er den Atem und damit den Rauch …dieses Mal ohne kunstvolle Ringe, sondern als Wolke, die er aus seinem Körper vertreiben wollte. Er dachte nicht gerne an sie. Rayya. Ihr Name so süß wie der Honig der königlichen Bienen und so klangvoll wie von der schönsten Leier gezupft…eine Frau, so schön wie der Morgentau an einem der heißesten Tage im Jahr..Zuflucht und Hoffnung auf mehr als nur die immerwährende gleißende Sonne.
Wenn er sich sehr darauf konzentrierte, wusste er wie sie roch, aber vielleicht war es auch nur ein Streich oder die Einbildung, die ihn da austrickste bei einem sehsüchtigen Wunsch, der sein Herz nach all den Jahren immer noch bleischwer machte. „Sie hätte es nie getan.“, sagte er und seine Worte waren fest. Während Amira von sich selbst sprach, gehörte für Ilya nur Rayya in diese Geschichte. Seine wundervolle Rayya, die niemals ihren Körper verkauft hätte. Sie, zugegeben ..es aber auch nicht gemusst hätte.
Der Blick des Gardisten ging hinab zu dem jungen Ding auf seinem Bein. Sie war nicht Rayya, nichtmal annähernd, aber es war gemein jedes andere erdenkliche Licht mit der Sonne zu vergleichen. Warum nur hatte Ridvan ihn damit bestraft…
Als sie dann endlich aber etwas zum Zustand ihres Körper sagte, hob er beide Brauen. Nun, das war anzunehmen gewesen, aber es machte das Ganze nicht unbedingt leichter den Rest des Weges mit ihr in dem Tempo voran zu kommen, das er gerne angestrebt und alleine sicher auch erreicht hätte…aber es war wie es war… dieses Lichtlein gehörte nun ihm. „Ich habe Salbe und die Wolle von der du gesprochen hast… das Fett darin wird dir Abhilfe schaffen, geh ins Zelt…ich hole etwas davon“, wies er sie an und schob nicht unsanft, aber tatkräftig ihren Kopf von seinem Bein um nun selbst zu den Tieren am Stein zu treten. Dort ließ er den Tee direkt zurück und kehrte nach einer Weile mit Tiegel und Säcklein zurück zum Zelt. Es war nun eh derart abgekühlt, dass von Gemütlichkeit keine Rede mehr sein konnte.
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