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The stars control people's fate, the great mother controls the stars.
06.08.1016 - 02:10
Alys Gemächer | Ceridwens Heiligtum | Farynn
Ailean Cranstoun Alys Flachnàn

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Alys Flachnàn
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#2
Als Hohepriesterin standen Alys natürlich eigene Räumlichkeiten, angeschlossen direkt an das Heiligtum der großen Mutter zu. Ihre Kammer lag aber auch an einem Hang, von dem aus man einen schönen Blick in Richtung ganz Farynns haben konnte. Doch auch die Wohnräume der Druiden im grünen, satten Hain, waren nicht gerade schlecht. Mit spartanischer, zweckmäßiger Einrichtung glänzten beide.

Als es an der Tür klopfte, war Alys immer noch damit beschäftigt, ihre Sternkarten weiterzuführen und den Lauf der Gestirne weiter zu dokumentieren. Sie hatte die Stimme ihres Gefährten sofort erkannt - dazu brauchte sie kein Augenlicht - und stand vom offenen Fenster auf um zur Tür hinüber zu gehen. Es war Anfang August und sogar in Farynn war das Wetter jetzt noch ziemlich angenehm und lau, sodass man auch mitten in der Nacht nicht wirklich frieren musste. Dennoch wurde ihre Kammer immer noch von dem Feuer ihres Kamins leicht erhellt. Mit einem Kerzenhalter in der Hand, der sanftes, warmes Licht spendete, trat sie an die Tür und öffnete selbst. Denn ihre Dienerin hatte sie ins Bett geschickt, nachdem diese Glynis zu ihr gebracht hatte.

Vermutlich musste Alen die Hohepriesterin nicht mal wirklich in Augenschein nehmen um zu erkennen, dass in ihrem Gemach rein gar nichts stimmte. Eine Mischung von aufgebrühter Kamille, Baldrian, Salbei und Thymian hing noch immer in der Luft. Und auch wenn das Fenster weit offen stand und eine angenehme, frische Brise den Raum zu erfrischen versuchte, war er doch noch immer voll von Emotionen. Von Auren. Von Spannung und Ärger. Alys machte keine Anstalten, irgendetwas von dem, was hier passiert war, verschleiern zu wollen, sondern ließ Ailean ganz selbstverständlich eintreten. "Du störst mich keineswegs...", antwortete sie, wobei er die feinen Unterschiede in ihrer Stimme sicherlich spüren konnte. Genauso wie auch sie nun erkannte, dass ihm einiges auf der Seele lasten musste. Ein Lächeln umspielte seine Lippen und allein schon dieser Anblick vermochte es, Alys mit dem Boden zu verbinden und sie zu erden. Sie neigte das Haupt vor ihm und den Kräften, die man ihm nicht absprechen konnte.
Als Antwort auf seine höfliche Frage, trat sie nur einen Schritt beiseite und ließ ihn eintreten, damit er den vollen Umfang dessen, was hier bis vor Kurzem noch geschehen war, auffangen konnte.

Noch bevor sie ihn fragen konnte, sprach er sie auf das Offensichtlichste an. Die Sternkarten. Heute Nacht ist es nicht nur der Fluch, der mir die Arbeit schwer macht...", seufzte sie ergeben und ging zunächst einmal zur Feuerstelle, wo immer noch ein Rest des Kräutertees vor sich hin blubberte. Statt den Kessel ausdampfen zu lassen, konnten sie den Rest eigentlich auch trinken. Daher goss sie eine Schale für ihren Seelengefährten ein, und in eine zweite füllte sie nach. Mit dem Schürhaken schob sie den eisernen Arm, an dem der Kessel hing, wieder über das Feuer. In einer fast schon rituell wirkenden Geste reichte sie ihm die flache Schale mit dem heißen Getränk, sodass sie gemeinsam trinken konnten, während sie in der kühlenden Brise einen Augenblick der Ruhe genossen und einander in die Gesichter schauen und sich gegenseitig lesen konnten. "Sind es Neuigkeiten aus dem Westen, die Dich erreicht und wach gehalten haben...?", erkundigte sie sich, denn diese Uhrzeit war nun wirklich nicht gerade ihre übliche.
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RE: The stars control people's fate, the great mother controls the stars. - von Alys Flachnàn - 19-04-2024, 20:13

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