20-04-2024, 18:00 - Wörter:
Alys öffnete ihm die Tür und er lächelte sie leicht an. Zu so später Stunde sollten sie eigentlich schon schlafen. Doch sein Weg hatte ihn zu Alys geführt und so wie es schien auch aus einem guten Grund. Der Geruch aus ihrem Gemach stieg ihm schnell in die Nase. Spannung, Ärger, Negativität. All das konnte man spüren noch eher man den Raum überhaupt richtig betreten hatte und es stimmte in unglücklich. Er störte nicht? Sehr gut. Nichts war ihm fernen als Alys um diese Uhrzeit von etwas abzuhalten. Gerade übernahm sein Drang ihr zu helfen und er wollte wissen was los war. Seine Vermutungen reichten von ihrem Leiden bis hin zu den Kindern. Meistens waren es bei ihnen doch die Kinder oder nicht? Das größte aller Geschenke dass ihnen die große Mutter machen konnte. Eine Herausforderung die oft sehr viel Nerven kostete.
"Danke", bedankte er sich noch bei als er auch schon eintrat. Ihr Fenster war geöffnet und ihr Ausblick hier war zu jeder Zeit wirklich sehr schön.
"Um diese Uhrzeit wirkt das Reich nur noch schöner und friedlicher. In Ruhe. So wie es sein sollte und auch hoffentlich bleibt."
Zumindest waren sie noch keinem Krieg beigetreten. Zwar konnte man sich nie sicher sein, aber solange sie sich heraushielten sollte nichts passieren. Über ihre nächsten Worte musste er schmunzeln und trat näher an das Fenster heran. Hinauf zu den Sternen. Nach einem langen Moment wandte er den Blick zu ihr.
"Du weißt dass du meine Hilfe jederzeit in Anspruch nehmen kannst? Auch mir sind die Sterne heute nicht wohl gesonnen. Vielleicht schaffen es wir zu zweit sie zu deuten. Falls man das überhaupt kann. Wenn die große Mutter uns ein Zeichen geben will, dann tut sie es. Was möchtest du herausfinden?"
Denn einfach nur die Sterne beobachten war hier keine Möglichkeit. Selbst wenn sie ein schöner Anblick wären. Ihm kam ein Gedanke den er unbedingt mit ihr teilen musste.
"Alick meinte früher dass jeder seine eigene Deutung der Sterne hat denn die große Mutter führt jeden auf einen anderen Weg."
Ob das stimmte wusste Alen nicht, aber er schätzte es an seinem Bruder dass sich jeder solche Gedanken darum machte.
Nun beobachtete er Alys ganz genau dabei wie sie den Tee in eine Schale füllte. Er setzte sich und nahm das Kräuterwasser entgegen. Die ganze Zeit über sah er sie an und als er ihre Frage hörte seufzte er. Es war schön hier zu sitzen und zu wissen dass es einen Menschen gab der ihn verstand und zuhörte. Das Kaminfeuer tat sein übriges.
"In der Tat. Die Prinzessin hat mich angeschrieben. Die Bewohner der Stadt haben Angst und sind unruhig. Jederzeit rechnet man damit dass die Armeen des Frühlingslandes auch An Gallbhaile angreifen...", fing er dann an und nahm einen Schluck des Tees. Dabei verzog er leicht das Gesicht. Scheinbar hatte er vergessen dass er heiß war. Ziemlich untypisch für ihn. Noch untypischer war es dass er seinen Bruder mit Vornamen nannte und seine Schwester Prinzessin. Denn auch da war er nicht im Einklang mit sich selbst.
"...Farynn stellt sich zwar in keine Position, aber sie befinden genau der Grenze. Die Fürstenfamilie versucht den Schein zu wahren, aber auch innerhalb der Mauern kommt es zu Unmut. Niemand weiß so wirklich wie es mit dem Handel weitergeht und das beunruhigt sie."
Nicht nur sie sondern auch ihn gleichermaßen. Denn auch wenn sie diesem Krieg nicht mit Waffen oder Soldaten dienen, hat dieser auch Auswirkungen auf ihr Land und möglicherweise zwingt das die Königsfamilie dann zu handeln. Etwas, das Alen durchau problematisch sah.
"Danke", bedankte er sich noch bei als er auch schon eintrat. Ihr Fenster war geöffnet und ihr Ausblick hier war zu jeder Zeit wirklich sehr schön.
"Um diese Uhrzeit wirkt das Reich nur noch schöner und friedlicher. In Ruhe. So wie es sein sollte und auch hoffentlich bleibt."
Zumindest waren sie noch keinem Krieg beigetreten. Zwar konnte man sich nie sicher sein, aber solange sie sich heraushielten sollte nichts passieren. Über ihre nächsten Worte musste er schmunzeln und trat näher an das Fenster heran. Hinauf zu den Sternen. Nach einem langen Moment wandte er den Blick zu ihr.
"Du weißt dass du meine Hilfe jederzeit in Anspruch nehmen kannst? Auch mir sind die Sterne heute nicht wohl gesonnen. Vielleicht schaffen es wir zu zweit sie zu deuten. Falls man das überhaupt kann. Wenn die große Mutter uns ein Zeichen geben will, dann tut sie es. Was möchtest du herausfinden?"
Denn einfach nur die Sterne beobachten war hier keine Möglichkeit. Selbst wenn sie ein schöner Anblick wären. Ihm kam ein Gedanke den er unbedingt mit ihr teilen musste.
"Alick meinte früher dass jeder seine eigene Deutung der Sterne hat denn die große Mutter führt jeden auf einen anderen Weg."
Ob das stimmte wusste Alen nicht, aber er schätzte es an seinem Bruder dass sich jeder solche Gedanken darum machte.
Nun beobachtete er Alys ganz genau dabei wie sie den Tee in eine Schale füllte. Er setzte sich und nahm das Kräuterwasser entgegen. Die ganze Zeit über sah er sie an und als er ihre Frage hörte seufzte er. Es war schön hier zu sitzen und zu wissen dass es einen Menschen gab der ihn verstand und zuhörte. Das Kaminfeuer tat sein übriges.
"In der Tat. Die Prinzessin hat mich angeschrieben. Die Bewohner der Stadt haben Angst und sind unruhig. Jederzeit rechnet man damit dass die Armeen des Frühlingslandes auch An Gallbhaile angreifen...", fing er dann an und nahm einen Schluck des Tees. Dabei verzog er leicht das Gesicht. Scheinbar hatte er vergessen dass er heiß war. Ziemlich untypisch für ihn. Noch untypischer war es dass er seinen Bruder mit Vornamen nannte und seine Schwester Prinzessin. Denn auch da war er nicht im Einklang mit sich selbst.
"...Farynn stellt sich zwar in keine Position, aber sie befinden genau der Grenze. Die Fürstenfamilie versucht den Schein zu wahren, aber auch innerhalb der Mauern kommt es zu Unmut. Niemand weiß so wirklich wie es mit dem Handel weitergeht und das beunruhigt sie."
Nicht nur sie sondern auch ihn gleichermaßen. Denn auch wenn sie diesem Krieg nicht mit Waffen oder Soldaten dienen, hat dieser auch Auswirkungen auf ihr Land und möglicherweise zwingt das die Königsfamilie dann zu handeln. Etwas, das Alen durchau problematisch sah.
