08-05-2024, 18:54 - Wörter:
Gareth wartete geduldig, bis Rory seine Wut größtenteils abgearbeitet hatte. In solchen Momenten schien es unmöglich, ihn zu erreichen; egal, was man sagte, er steigerte sich nur weiter in seinen Ärger hinein. Doch hinter der ruhigen Fassade des Sohnes der Hohepriesterin verbarg sich eine tiefe Abneigung gegen solche Situationen, besonders wenn er den Rothaarigen in diesem Zustand sah. Die Wut an sich war nicht das Problem; Gareth konnte sie ignorieren oder ertragen, schließlich war sie Teil von Rorys Temperament. Aber die nachfolgenden Reaktionen schmerzten ihn mehr, als er zugeben mochte. Er hasste es, den Sohn des Fürsten so hilflos zu sehen.
Ohne auf Rorys gereizte Frage zu antworten, wartete Gareth einfach ab, bis er um Hilfe bat. Die Wut hatte ihm offensichtlich zugesetzt, bis er schließlich nachgab und Gareth ihn zum Bett führte, wo er sich niedersetzte. Als Rory versuchte, Tapferkeit vorzutäuschen, indem er behauptete, es sei nichts weiter, würde schon wieder gehen und sich auf die Brust schlug, konnte Gareth ein Augenrollen kaum unterdrücken. Jetzt war wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Und wen wollte der Rothaarige überhaupt beeindrucken?
Anscheinend erkannte auch Rory das, als er zugab, dass etwas zur Schmerzlinderung sicherlich nicht schaden würde. Gareth ließ seinen Arm los, ging zum Tisch und brachte schließlich einen Becher Wein mit dem Pulver für den Fürstensohn. Als Rory skeptisch nachfragte, ob es das gleiche Pulver sei, das sie dem Fürsten ins Essen gemischt hatten, grinste Gareth breit. "Traust du mir etwa nicht, Euer Gnaden?", fragte er frech, während seine blauen Augen funkelten.
Schließlich nahm Rory den Becher und trank einen Schluck, woraufhin Gareth nickte. "Das ist der getrocknete Saft des Schlafmohns, wenn du es genau wissen möchtest. Meine Mutter hat es mir gegeben. Eine kleine Menge lindert die Schmerzen und hilft beim Einschlafen. Aber zu viel könnte dir zu Kopf steigen, Euer Gnaden." Er füllte sich ebenfalls einen Becher Wein und nahm Rorys Angebot an, sich neben ihn auf die Bettkante zu setzen. Mittlerweile schien es für Gareth wieder relativ sicher zu sein, sich dem Fürstensohn zu nähern. Wenn er ihn so flehend ansah, war das ein Zeichen dafür, dass Rory wieder handzahm wurde. Der Blonde trank ein Schluck Wein und blickte seinen Ziehbruder dann von der Seite an. "Brauchst du noch etwas für deinen Rücken?"
Ohne auf Rorys gereizte Frage zu antworten, wartete Gareth einfach ab, bis er um Hilfe bat. Die Wut hatte ihm offensichtlich zugesetzt, bis er schließlich nachgab und Gareth ihn zum Bett führte, wo er sich niedersetzte. Als Rory versuchte, Tapferkeit vorzutäuschen, indem er behauptete, es sei nichts weiter, würde schon wieder gehen und sich auf die Brust schlug, konnte Gareth ein Augenrollen kaum unterdrücken. Jetzt war wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Und wen wollte der Rothaarige überhaupt beeindrucken?
Anscheinend erkannte auch Rory das, als er zugab, dass etwas zur Schmerzlinderung sicherlich nicht schaden würde. Gareth ließ seinen Arm los, ging zum Tisch und brachte schließlich einen Becher Wein mit dem Pulver für den Fürstensohn. Als Rory skeptisch nachfragte, ob es das gleiche Pulver sei, das sie dem Fürsten ins Essen gemischt hatten, grinste Gareth breit. "Traust du mir etwa nicht, Euer Gnaden?", fragte er frech, während seine blauen Augen funkelten.
Schließlich nahm Rory den Becher und trank einen Schluck, woraufhin Gareth nickte. "Das ist der getrocknete Saft des Schlafmohns, wenn du es genau wissen möchtest. Meine Mutter hat es mir gegeben. Eine kleine Menge lindert die Schmerzen und hilft beim Einschlafen. Aber zu viel könnte dir zu Kopf steigen, Euer Gnaden." Er füllte sich ebenfalls einen Becher Wein und nahm Rorys Angebot an, sich neben ihn auf die Bettkante zu setzen. Mittlerweile schien es für Gareth wieder relativ sicher zu sein, sich dem Fürstensohn zu nähern. Wenn er ihn so flehend ansah, war das ein Zeichen dafür, dass Rory wieder handzahm wurde. Der Blonde trank ein Schluck Wein und blickte seinen Ziehbruder dann von der Seite an. "Brauchst du noch etwas für deinen Rücken?"
