23-05-2024, 15:16 - Wörter:
Willard war innerlich – milde ausgedrückt – überhaupt nicht begeistert davon, wen er da in welchem Zustand vor der Taverne angetroffen hatte. Er war entsetzt über dieses Ausmaß an Dummheit, das ein geschlagener Ritter zum Besten zu geben vermochte. Und dann war dieser Jungspund ja noch nicht mal irgendein Ritter, er war einer des Königs. Selbst Cedrics Prinzendasein hatte ihn nicht davon abgehalten vernünftig zu sein.
Auch wenn auf seine Taten Konsequenzen folgen würden, war es nicht Willards Ziel, den Trunkenbold öffentlich bloßzustellen. Das hatte niemand verdient, der einem anderen kein Leid zugefügt hatte und auch wenn man darüber diskutieren konnte, ob Cedric an diesem Abend wirklich niemand auf seine Kosten litt, war er noch immer ein Prinz. Ein ziemlich flegelhafter vielleicht, aber ein Prinz. Da Cedric, zu seinem großen Vorteil, nicht aggressiv war, hatte Willard sein Bestes geben können, den Mann ohne großes Aufsehen in die Zelle zu bugsieren. Jene Zelle war außerdem keine richtige Zelle, sondern mehr ein Verhörraum. Der Hauptmann hoffte nur, dass niemand hier das Gesicht des Prinzen kannte.
Nachdem der Hauptmann die Tür geschlossen hatte, dauerte es nur einen Augenblick, bis er mit einem hölzernen Krug in der Hand zurückkam und dem Betrunkenen in die Hand gab. „Trink, das hilft.“, wies er ohne große Umschweife an und hielt etwas Abstand, sollte der Trunkenbold den eigenen Mund nicht treffen.
„Jetzt ganz in Ruhe und ganz langsam.“, begann Willard ein wenig später, „Was ist in der Taverne passiert?“ Auch wenn Cedric kein Pardon zu erwarten hatte, war Willard kein Arsch und hoffte, dass der junge Ritter sich irgendwie rechtfertigen konnte, für das, was er getan hatte. Umso schneller er das tun konnte, umso besser.
Auch wenn auf seine Taten Konsequenzen folgen würden, war es nicht Willards Ziel, den Trunkenbold öffentlich bloßzustellen. Das hatte niemand verdient, der einem anderen kein Leid zugefügt hatte und auch wenn man darüber diskutieren konnte, ob Cedric an diesem Abend wirklich niemand auf seine Kosten litt, war er noch immer ein Prinz. Ein ziemlich flegelhafter vielleicht, aber ein Prinz. Da Cedric, zu seinem großen Vorteil, nicht aggressiv war, hatte Willard sein Bestes geben können, den Mann ohne großes Aufsehen in die Zelle zu bugsieren. Jene Zelle war außerdem keine richtige Zelle, sondern mehr ein Verhörraum. Der Hauptmann hoffte nur, dass niemand hier das Gesicht des Prinzen kannte.
Nachdem der Hauptmann die Tür geschlossen hatte, dauerte es nur einen Augenblick, bis er mit einem hölzernen Krug in der Hand zurückkam und dem Betrunkenen in die Hand gab. „Trink, das hilft.“, wies er ohne große Umschweife an und hielt etwas Abstand, sollte der Trunkenbold den eigenen Mund nicht treffen.
„Jetzt ganz in Ruhe und ganz langsam.“, begann Willard ein wenig später, „Was ist in der Taverne passiert?“ Auch wenn Cedric kein Pardon zu erwarten hatte, war Willard kein Arsch und hoffte, dass der junge Ritter sich irgendwie rechtfertigen konnte, für das, was er getan hatte. Umso schneller er das tun konnte, umso besser.
