09-06-2024, 17:37 - Wörter:
Belisarius fürchtete sich. Nicht vor seinen Handlungen, denn die waren bereits geschehen, sondern vor dem, was noch geschehen würde. Er schämte sich für den Teufel, der er nun geworden war. Ein Leben zu nehmen, war eines, aber ein Leben zu wandeln und eine Person vollständig zu unterwerfen, war in seinen Augen eine neue Grausamkeit, die er geschaffen hatte. Es veränderte alles, da nichts mehr unmöglich war und ebenso nichts mehr beständig. Wieder war da dieser Gedanke, der sich wiederholte. Es war ein Fluch, der ihn plagte. Wieder kreisten seinen Gedanken um diese Tat, um diesen Wunsch nach Kontrolle, der so seltsam greifbar war und doch gleichzeitig eine Last war. Traurige Augen des Dämons legten sich auf das Gesicht der neugeschaffenen Diana, deren Vergangenheit nun mehr reine Konstruktion von seinen Worten war. Stille wollte er ihr entbieten, schweigen, um dem zu gedenken, was hätte sein können. Ihre Reise vor ihm, ihr Schweiß, ihre Panik und dann der falsche Mut einer neuen Person, waren beachtlich und doch fremd. Belisarius spürte, wie die Last auf seine Schultern fiel. Wie viele Träume konnte er noch zerbrechen? Wie viele Seelen stehlen? Und was machte das mit ihm? Belisarius fürchtete sich vor dem, was er geworden war. Sein Leben verkam zu einer Bürde, war es vielleicht schon immer gewesen und so tat er sich selbst leid. Ein wenig eigennützliche Gedanken formten sich, wollten sich eine Gnade erlauben, indem sie sich als Opfer der Zeit sahen und doch waren es nur wieder Lügen, die er sich erzählte; leider furchtbar fruchtlos. Belisarius kannte seine Lügen zu gut, konnte sogar erahnen, wenn er sich selbst belügen wollte, und doch ließ er es zu. Immer wieder.
Daphne war verloren und Diana geboren, so denn sich nun eine neue Aufgabe stellte. Das unsichtbare Eisen, um ihren Hals, musste jetzt nur geschlossen werden. Es gab kein Zurück, keinen Neubeginn, denn Diana war allein seine Kreatur, geschaffen, um der einer Sache zu dienen, die ihm - Belisarius - Kontrolle über alle Dinge verschaffen sollte. Niemals war es gut genug, niemals gab es ein Ende, und niemals endete dieses Gefühl der einsamen Verfolgung. Belisarius musste die Dinge kontrollieren, damit sie ihm nicht schaden konnten. Diese tiefe Angst, verwandelt durch Wiederholung, in klare Ambition und Absicht, war alles, was ihn wahrlich machte. Seine Familie hatte schlechte Arbeit daran getan, ihn zu diesem Mann zu formen, der so viel Gewalt und Ungemach durch seine ihm nächsten erfahren musste, dass er alles tat, um nie wieder ausgeliefert zu sein. Er war nun Täter, Teufel, Meister und Abgrund für andere. Gnade fehlte hier, auch wenn er sie stets zu finden glaubte. Fest hielt er Dianas Hand, ließ sie nicht los, fast so, als ob er sie mit sich reißen wollte. Belisarius war zerrissen zwischen seinen Wünschen nach einer besseren Welt, seiner Absicht nach Kontrolle und der furchtbaren Tat, die sich nun offenbarte.
Der Unhold erkannte, dass er ein Verbrechen begangen hatte, welches unrettbar war. Ein weiteres auf seiner Reise. Sie tat ihm so leid, so dass seine Augen jene dämonische Kälte verloren. Fast wollte er selbst glauben, dass sie seine Familie sein konnte, wie er es erlogen hatte. Fast war es soweit, dass er sich in seine eigene Erzählung verliebte, um eine Entschuldigung zu finden. Doch es gab keinerlei Entschuldigungen gegen die Grausamkeit, keinerlei Rettung nach der Tat, sondern nur jene stille Absicht, weiter zu machen. Gewalt gebar stets einen Moment des betroffenen Schweigens, eine kurze Stille, die unlängst danach zerbrach und neue Gewalt erlaubte. Ja, er hatte ihr das Gift gegeben, sie hatte es genommen und jetzt ihren Verstand verloren. Belisarius hatte es getan und diese neue Form der Gewalt konstruiert, in der einem Menschen alles nehmen konnte, selbst die Erinnerungen. Kein Seufzen entfloh ihm mehr, keine Wehklage, sondern nur ein leises Atmen. Seine Worte hatten viel Macht, so dass er nicht sprach, bis die richtigen Momente sich anzeigten. Daphne, und ihre wahre Person, wurden sein Geheimnis, während Diana eine neue Wahrheit wurde. Er beobachtete genau, was sie sang, wie sich ihr Gesicht dabei formte und ihre Lippen sich dabei bewegten. Jedes Anzeichen war wichtig. Ihr Handdruck wurde schwächer, so dass Belisarius dagegen hielt. Sie sollte wissen, dass sie eine Person an ihrer Seite hatte, der sie vertrauen konnte. Belisarius machte sich zu ihrem Meister, zu ihrem Herren, da er nun alles formte, was sie nun zu glauben und zu denken hatte. Diana begann echte Macht über den Verstand zu erlangen, weil ihre Worte sich im Gesicht abzeichneten, gaben Zuversicht, dass die neuen Ideen, Erinnerungen und Gedanken wirklich leben konnten. Belisarius dürfte jetzt nicht nachlassen. Ein kleiner Fehler und alles würde zusammenbrechen. Endlich. Sie erinnerte sich an die Person, die sie sein sollte. "Du bist Diana Shore, ja", schloss er an ihre Aussage an, die noch nur Behauptung war. Sie versuchte ihre Augen zu öffnen, sich aufzurichten und Belisarius unterstützte sie dabei, dadurch, dass er ihre Schulter stützte. Jetzt musste er die Geschichte verfestigen, solange sich erste Gedanken als Diana fanden. "Du bist meine beste Bardin, meine beste Agentin, du sammelst für mich Informationen auf dem Kontinent," begann er abermals, um ihre Gedanken zu verfestigen und ihr wiederkehrendes Bewusstsein darauf zu lenken. Wiederholung war der Schlüssel für eine erfolgreiche Wandlung. "Du warst auf einer Mission und du hast dich in deiner eigenen Geschichte verloren. Du bist Diana Shore, eine Waise, die sich dem Haus Caderitor angeschlossen hat, um für uns zu arbeiten. Du erfüllst Aufträge hingebungsvoll aus Dankbarkeit, weil wir dir eine Familie und Zuhause bieten. ," begann er mit der weiteren Suggestion, um weitere Elemente in ihren Geist zu schlagen, damit sie wahrlich eine andere Person war und Diana frei atmen konnte. "Kannst du mir sagen, wer du bist?" - fragte er nun direkt, um ihre Gedanken zu testen, in wie weit, die Erzählung jetzt für Diana Wahrheit war. Er blickte sie mit falsch fürsorglichen Augen an, während seine eine Hand, immer noch die ihre festhielt und die andere sie sanft stützte. Sie musste sich jetzt nur finden und mit den letzten Bruchstücken, wäre sie eine Sklavin seiner Sache.
Daphne war verloren und Diana geboren, so denn sich nun eine neue Aufgabe stellte. Das unsichtbare Eisen, um ihren Hals, musste jetzt nur geschlossen werden. Es gab kein Zurück, keinen Neubeginn, denn Diana war allein seine Kreatur, geschaffen, um der einer Sache zu dienen, die ihm - Belisarius - Kontrolle über alle Dinge verschaffen sollte. Niemals war es gut genug, niemals gab es ein Ende, und niemals endete dieses Gefühl der einsamen Verfolgung. Belisarius musste die Dinge kontrollieren, damit sie ihm nicht schaden konnten. Diese tiefe Angst, verwandelt durch Wiederholung, in klare Ambition und Absicht, war alles, was ihn wahrlich machte. Seine Familie hatte schlechte Arbeit daran getan, ihn zu diesem Mann zu formen, der so viel Gewalt und Ungemach durch seine ihm nächsten erfahren musste, dass er alles tat, um nie wieder ausgeliefert zu sein. Er war nun Täter, Teufel, Meister und Abgrund für andere. Gnade fehlte hier, auch wenn er sie stets zu finden glaubte. Fest hielt er Dianas Hand, ließ sie nicht los, fast so, als ob er sie mit sich reißen wollte. Belisarius war zerrissen zwischen seinen Wünschen nach einer besseren Welt, seiner Absicht nach Kontrolle und der furchtbaren Tat, die sich nun offenbarte.
Der Unhold erkannte, dass er ein Verbrechen begangen hatte, welches unrettbar war. Ein weiteres auf seiner Reise. Sie tat ihm so leid, so dass seine Augen jene dämonische Kälte verloren. Fast wollte er selbst glauben, dass sie seine Familie sein konnte, wie er es erlogen hatte. Fast war es soweit, dass er sich in seine eigene Erzählung verliebte, um eine Entschuldigung zu finden. Doch es gab keinerlei Entschuldigungen gegen die Grausamkeit, keinerlei Rettung nach der Tat, sondern nur jene stille Absicht, weiter zu machen. Gewalt gebar stets einen Moment des betroffenen Schweigens, eine kurze Stille, die unlängst danach zerbrach und neue Gewalt erlaubte. Ja, er hatte ihr das Gift gegeben, sie hatte es genommen und jetzt ihren Verstand verloren. Belisarius hatte es getan und diese neue Form der Gewalt konstruiert, in der einem Menschen alles nehmen konnte, selbst die Erinnerungen. Kein Seufzen entfloh ihm mehr, keine Wehklage, sondern nur ein leises Atmen. Seine Worte hatten viel Macht, so dass er nicht sprach, bis die richtigen Momente sich anzeigten. Daphne, und ihre wahre Person, wurden sein Geheimnis, während Diana eine neue Wahrheit wurde. Er beobachtete genau, was sie sang, wie sich ihr Gesicht dabei formte und ihre Lippen sich dabei bewegten. Jedes Anzeichen war wichtig. Ihr Handdruck wurde schwächer, so dass Belisarius dagegen hielt. Sie sollte wissen, dass sie eine Person an ihrer Seite hatte, der sie vertrauen konnte. Belisarius machte sich zu ihrem Meister, zu ihrem Herren, da er nun alles formte, was sie nun zu glauben und zu denken hatte. Diana begann echte Macht über den Verstand zu erlangen, weil ihre Worte sich im Gesicht abzeichneten, gaben Zuversicht, dass die neuen Ideen, Erinnerungen und Gedanken wirklich leben konnten. Belisarius dürfte jetzt nicht nachlassen. Ein kleiner Fehler und alles würde zusammenbrechen. Endlich. Sie erinnerte sich an die Person, die sie sein sollte. "Du bist Diana Shore, ja", schloss er an ihre Aussage an, die noch nur Behauptung war. Sie versuchte ihre Augen zu öffnen, sich aufzurichten und Belisarius unterstützte sie dabei, dadurch, dass er ihre Schulter stützte. Jetzt musste er die Geschichte verfestigen, solange sich erste Gedanken als Diana fanden. "Du bist meine beste Bardin, meine beste Agentin, du sammelst für mich Informationen auf dem Kontinent," begann er abermals, um ihre Gedanken zu verfestigen und ihr wiederkehrendes Bewusstsein darauf zu lenken. Wiederholung war der Schlüssel für eine erfolgreiche Wandlung. "Du warst auf einer Mission und du hast dich in deiner eigenen Geschichte verloren. Du bist Diana Shore, eine Waise, die sich dem Haus Caderitor angeschlossen hat, um für uns zu arbeiten. Du erfüllst Aufträge hingebungsvoll aus Dankbarkeit, weil wir dir eine Familie und Zuhause bieten. ," begann er mit der weiteren Suggestion, um weitere Elemente in ihren Geist zu schlagen, damit sie wahrlich eine andere Person war und Diana frei atmen konnte. "Kannst du mir sagen, wer du bist?" - fragte er nun direkt, um ihre Gedanken zu testen, in wie weit, die Erzählung jetzt für Diana Wahrheit war. Er blickte sie mit falsch fürsorglichen Augen an, während seine eine Hand, immer noch die ihre festhielt und die andere sie sanft stützte. Sie musste sich jetzt nur finden und mit den letzten Bruchstücken, wäre sie eine Sklavin seiner Sache.
