04-07-2024, 17:00 - Wörter:
Triggerwarnung: Tod, Mordgedanken
Was sollte er tun? Leiser sprechen? Bei Heofader, was würde er mitnichten tun! Sie sollte ruhig merken, dass es ihm ernst war und dass er sich mit allem Respekt um sie sorgte. Und eigentlich war Hafiz niemand, der sich um Andere schnell Sorgen machte. Oder aber er tat es und versteckte es hinter lauten, schreienden Worten. Seine funkelnden Augen trafen sie also, wollten sie in ihrem Widerwillen bezwingen, aber wenn es jemand mit ihm aufnehmen konnte, dann sie. Immer Safiyya. Es war ihm egal, welche Männer fast schon ängstlich zu ihm sahen, er wollte, dass sie mehr aß. Ende. “Du träumst also von mir? Damit wären wir auf Stufe eins.” Nun lächelte er, wobei sein Lächeln immer etwas Irres an sich hatte. Seine Mundwinkel wussten anscheinend nicht, wie das funktionierte, und ein kurzes, zustimmendes Brummen folgte. “Aber du hast wohl Recht. Niemand wird mir das Vergnügen nehmen, den König selbst zu töten. Es wäre so einfach, Safiyya, so einfach. Meine Hand würde seine winzig kleine Kehle einfach umschließen. Zudrücken, bis er verreckt. So wie… damals.” Hafiz´ Gedanken gingen an den dunkelsten Ort, den sie kannten. Fanden das Trauma, den Tod. Die Zerbrochenheit, all die Splitter, die immer noch in seinem Fleisch und Gehirn festsaßen. Zustachen, immer wieder. Nach all den Jahren hatten sie nicht an Schärfe verloren. Kurz war er dort, an diesem dunklen Ort der Hölle, und er schwor sich erneut, jedes Königsfamilienmitglied mit bloßer Hand zu erwürgen. Sie hatten das Blut von Unschuldigen an den Händen, er würde das Blut von Verrätern und Mördern an seinem Leib kleben haben. Und es könnte ihm nicht egaler sein.
Glücklicherweise sprachen sie beide dann über Heofader, und einigen der Amra mochte es es seltsam erscheinen, dass er an ihn glaubte, aber… er war einfach immer da gewesen. Hatte ihn quasi gerettet und aus der tiefsten Dunkelheit gezogen. Heofader selbst hatte die Amra erschaffen und sie zusammengeführt. “Ich liebe es, meine Feinde dem Erdboden gleichzumachen”, nickte er zustimmend, als hätte das jemals zur Diskussion gestanden. “Und sag was du willst, süße, mild würzige Safiyya. So schön, klug und hinreißend du auch sein magst, über Heofader weißt du nicht das Geringste.” Das mit dem Gestank berührte ihn nicht, warum auch? In Matariyya stank doch alles. Und wenn etwas einmal gut roch, dann nur, weil man versuchte, den stinkenden Fisch mit Parfum zu übertünchen. Um Ruhe zu schaffen, die es nicht gab. Friede, pah. Es würde Krieg geben. “Ich stinke nicht, ich war erst vor einigen Tagen baden. Wobei, wenn du so fragst; wir könnten auch zusammen baden gehen.” Er grinste nun und zeigte dabei seine Zähne.
Der Eintopf schmeckte gut und eine ganze Weile aß er schweigend, während die wunderschöne Frau ihm gegenüber den Tresen aufräumte, sprach und sich natürlich Sorgen machte. Doch sie wusste doch eigentlich, dass sie sich auf Hafiz immer verlassen konnte. Niemals würde er sie mit seinen Entscheidungen enttäuschen. “Du lässt sie nicht ins Verderben laufen, Diamant meiner Träume.” Er seufzte schwer, als hätte er ein besonders schweres Los mit ihr gezogen. “Die Winterländerin weiß, was sie tut. Ihr Ziel ist immer Gold, und das gebe ich ihr. Wir können uns auf sie verlassen, vertrau mir.” Er leckte sich ein wenig Eintopf von der Unterlippe. “Richte der Köchin Grüße aus, es schmeckt gut. Und wegen der Söldnerin nochmal… ich habe ihr schon mal wichtige Aufträge gegeben, um sie zu testen. Sie hat sie alle reibungslos erfüllt.” Dann lachte er so laut auf, dass es in dem dunklen, engen Raum nur so schallte. Safiyya war viel zu gut für diese Welt, wie eine süße Dattel, die es immer in Hülle und Fülle am Marktplatz gab. “Ich lasse mich gerne zuerst schlagen”, lachte er immer noch erstickt. “Nur deshalb, um ihnen dann zu zeigen, wie man richtig zuschlägt. Es gibt eine feine Stelle an der Schläfe, liebste Safiyya, die kennen sie alle nicht. Und da tut es besonders weh. Du brauchst dir um mich also keine Sorgen machen.” Seine stinkende Pranke fand ihre und umschloss sie. “Vergiss nicht, dass wir der Sturm sind. Wir beherrschen ihn, weil wir ihn zuvor ausgelöst haben. Und ja, wenn du unbedingt möchtest, kannst du mich sehr gerne in die Badewanne stecken und abschrubben.”
Was sollte er tun? Leiser sprechen? Bei Heofader, was würde er mitnichten tun! Sie sollte ruhig merken, dass es ihm ernst war und dass er sich mit allem Respekt um sie sorgte. Und eigentlich war Hafiz niemand, der sich um Andere schnell Sorgen machte. Oder aber er tat es und versteckte es hinter lauten, schreienden Worten. Seine funkelnden Augen trafen sie also, wollten sie in ihrem Widerwillen bezwingen, aber wenn es jemand mit ihm aufnehmen konnte, dann sie. Immer Safiyya. Es war ihm egal, welche Männer fast schon ängstlich zu ihm sahen, er wollte, dass sie mehr aß. Ende. “Du träumst also von mir? Damit wären wir auf Stufe eins.” Nun lächelte er, wobei sein Lächeln immer etwas Irres an sich hatte. Seine Mundwinkel wussten anscheinend nicht, wie das funktionierte, und ein kurzes, zustimmendes Brummen folgte. “Aber du hast wohl Recht. Niemand wird mir das Vergnügen nehmen, den König selbst zu töten. Es wäre so einfach, Safiyya, so einfach. Meine Hand würde seine winzig kleine Kehle einfach umschließen. Zudrücken, bis er verreckt. So wie… damals.” Hafiz´ Gedanken gingen an den dunkelsten Ort, den sie kannten. Fanden das Trauma, den Tod. Die Zerbrochenheit, all die Splitter, die immer noch in seinem Fleisch und Gehirn festsaßen. Zustachen, immer wieder. Nach all den Jahren hatten sie nicht an Schärfe verloren. Kurz war er dort, an diesem dunklen Ort der Hölle, und er schwor sich erneut, jedes Königsfamilienmitglied mit bloßer Hand zu erwürgen. Sie hatten das Blut von Unschuldigen an den Händen, er würde das Blut von Verrätern und Mördern an seinem Leib kleben haben. Und es könnte ihm nicht egaler sein.
Glücklicherweise sprachen sie beide dann über Heofader, und einigen der Amra mochte es es seltsam erscheinen, dass er an ihn glaubte, aber… er war einfach immer da gewesen. Hatte ihn quasi gerettet und aus der tiefsten Dunkelheit gezogen. Heofader selbst hatte die Amra erschaffen und sie zusammengeführt. “Ich liebe es, meine Feinde dem Erdboden gleichzumachen”, nickte er zustimmend, als hätte das jemals zur Diskussion gestanden. “Und sag was du willst, süße, mild würzige Safiyya. So schön, klug und hinreißend du auch sein magst, über Heofader weißt du nicht das Geringste.” Das mit dem Gestank berührte ihn nicht, warum auch? In Matariyya stank doch alles. Und wenn etwas einmal gut roch, dann nur, weil man versuchte, den stinkenden Fisch mit Parfum zu übertünchen. Um Ruhe zu schaffen, die es nicht gab. Friede, pah. Es würde Krieg geben. “Ich stinke nicht, ich war erst vor einigen Tagen baden. Wobei, wenn du so fragst; wir könnten auch zusammen baden gehen.” Er grinste nun und zeigte dabei seine Zähne.
Der Eintopf schmeckte gut und eine ganze Weile aß er schweigend, während die wunderschöne Frau ihm gegenüber den Tresen aufräumte, sprach und sich natürlich Sorgen machte. Doch sie wusste doch eigentlich, dass sie sich auf Hafiz immer verlassen konnte. Niemals würde er sie mit seinen Entscheidungen enttäuschen. “Du lässt sie nicht ins Verderben laufen, Diamant meiner Träume.” Er seufzte schwer, als hätte er ein besonders schweres Los mit ihr gezogen. “Die Winterländerin weiß, was sie tut. Ihr Ziel ist immer Gold, und das gebe ich ihr. Wir können uns auf sie verlassen, vertrau mir.” Er leckte sich ein wenig Eintopf von der Unterlippe. “Richte der Köchin Grüße aus, es schmeckt gut. Und wegen der Söldnerin nochmal… ich habe ihr schon mal wichtige Aufträge gegeben, um sie zu testen. Sie hat sie alle reibungslos erfüllt.” Dann lachte er so laut auf, dass es in dem dunklen, engen Raum nur so schallte. Safiyya war viel zu gut für diese Welt, wie eine süße Dattel, die es immer in Hülle und Fülle am Marktplatz gab. “Ich lasse mich gerne zuerst schlagen”, lachte er immer noch erstickt. “Nur deshalb, um ihnen dann zu zeigen, wie man richtig zuschlägt. Es gibt eine feine Stelle an der Schläfe, liebste Safiyya, die kennen sie alle nicht. Und da tut es besonders weh. Du brauchst dir um mich also keine Sorgen machen.” Seine stinkende Pranke fand ihre und umschloss sie. “Vergiss nicht, dass wir der Sturm sind. Wir beherrschen ihn, weil wir ihn zuvor ausgelöst haben. Und ja, wenn du unbedingt möchtest, kannst du mich sehr gerne in die Badewanne stecken und abschrubben.”
