18-07-2024, 10:22 - Wörter:
Direktheit war eine Sache, die Segen und Fluch gleichzeitig war. In gefährlichen Situationen, lebensbedrohlichen Umständen, war Direktheit und Ruhe zugleich ein Segen. Denn dann hatte man die Kontrolle und direkte Fragen brachten immer auch direkte Antworten… nunja, meistens. Doch manchmal war ein zielgerichtetes Vorgehen auch nicht von Vorteil; vor allem wenn der Gegenüber solches nicht gewohnt war.
Es war dieses ganz leichte Zucken, das Asleif zu bemerken meinte, als sie die Hand auf die Stirn der Prinzessin gelegt hatte. Eine dezente Bewegung, klein und unscheinbar und vielleicht auch pure Einbildung; doch für Asleif war es ein eindeutiges Zeichen. Sie zog die Brauen grübelnd zusammen, während sie die Temperatur prüfte, die normal schien. Der leichte Schweißfilm auf der Stirn war von der Anstrengung und den Schmerzen, die Aleena zu haben schien. Asleif trat von ihr zurück und ließ ihr Augenmerk nochmals über das Gesicht wandern. Wenig geschlafen hatte die Prinzessin und die kränkliche Blässe, die sie bereits wahrgenommen hatte, war wirklich eine fahle Abbildung dessen, was bei gesundem Aussehen durchaus sicher hübsch anzusehen war.
„Ich verstehe, dass das Angst macht. Aber keine Sorge, wir finden schon die Ursache.“ Asleif lächelte sacht auf. Sie vermutete neben der Sorge auch ein wenig Angst hinter der Fassade der Prinzessin und entschloss sich, das eigene Tempo zu drosseln und die Sache langsamer anzugehen. Im Kopf hatte sie bereits einige Mittelchen sich zurechtgelegt, die eventuell helfen konnten, so schnell war sie vorangetrabt. Aber damit hätte sie sicher keinen guten Eindruck gemacht, wenn sie nach einmal Temperatur prüfen direkt die Flaschen hingeknallt hätte und weggegangen wäre. Und auch wenn sie sich in diesem Gebäude alles andere als wohlfühlte, blieb sie ruhig und professionell.
„Sind Bauchschmerzen auch dabei? Oder nur die Übelkeit und das Erbrechen? Wie sieht es mit Durchfall aus?“ Asleif lehnt sich leicht an den Tisch neben sich, die Hüfte spürte das schwere Holz dessen und den Halt dadurch. „Die Fragen sind unangenehm, ich weiß, aber ich muss genau wissen, was da los ist. Dann können wir auch das ganze behandeln.“ Versöhnlicher das Lächeln, das sie nun zeigte. Die junge Frau vor ihr konnte schließlich wenig dafür, dass sie in all den Prunk und Protz hineingeboren worden war. Vielleicht wäre der Lohn auch so ausreichend, dass Asleif nicht nur ihre Vorräte, sondern auch einiges davon in den Straßen verteilen konnte. Sie kannte einige Familien, die nicht allzu viel Geld hatten und daher über eine extra Portion an Ration glücklich wären.
Es war dieses ganz leichte Zucken, das Asleif zu bemerken meinte, als sie die Hand auf die Stirn der Prinzessin gelegt hatte. Eine dezente Bewegung, klein und unscheinbar und vielleicht auch pure Einbildung; doch für Asleif war es ein eindeutiges Zeichen. Sie zog die Brauen grübelnd zusammen, während sie die Temperatur prüfte, die normal schien. Der leichte Schweißfilm auf der Stirn war von der Anstrengung und den Schmerzen, die Aleena zu haben schien. Asleif trat von ihr zurück und ließ ihr Augenmerk nochmals über das Gesicht wandern. Wenig geschlafen hatte die Prinzessin und die kränkliche Blässe, die sie bereits wahrgenommen hatte, war wirklich eine fahle Abbildung dessen, was bei gesundem Aussehen durchaus sicher hübsch anzusehen war.
„Ich verstehe, dass das Angst macht. Aber keine Sorge, wir finden schon die Ursache.“ Asleif lächelte sacht auf. Sie vermutete neben der Sorge auch ein wenig Angst hinter der Fassade der Prinzessin und entschloss sich, das eigene Tempo zu drosseln und die Sache langsamer anzugehen. Im Kopf hatte sie bereits einige Mittelchen sich zurechtgelegt, die eventuell helfen konnten, so schnell war sie vorangetrabt. Aber damit hätte sie sicher keinen guten Eindruck gemacht, wenn sie nach einmal Temperatur prüfen direkt die Flaschen hingeknallt hätte und weggegangen wäre. Und auch wenn sie sich in diesem Gebäude alles andere als wohlfühlte, blieb sie ruhig und professionell.
„Sind Bauchschmerzen auch dabei? Oder nur die Übelkeit und das Erbrechen? Wie sieht es mit Durchfall aus?“ Asleif lehnt sich leicht an den Tisch neben sich, die Hüfte spürte das schwere Holz dessen und den Halt dadurch. „Die Fragen sind unangenehm, ich weiß, aber ich muss genau wissen, was da los ist. Dann können wir auch das ganze behandeln.“ Versöhnlicher das Lächeln, das sie nun zeigte. Die junge Frau vor ihr konnte schließlich wenig dafür, dass sie in all den Prunk und Protz hineingeboren worden war. Vielleicht wäre der Lohn auch so ausreichend, dass Asleif nicht nur ihre Vorräte, sondern auch einiges davon in den Straßen verteilen konnte. Sie kannte einige Familien, die nicht allzu viel Geld hatten und daher über eine extra Portion an Ration glücklich wären.
