15-08-2024, 20:39 - Wörter:
War ihre Frage ernst gemeint? Warum er es ihr nicht eher sagte? Er sagte es ihr nicht weil es sie nicht sorgen sollte und sie sich damit nicht befassen musste. Denn es war nicht die Aufgabe von Grace seine Lasten zu tragen. Nur so würde er es nicht formulieren. So würde er es auch nicht äußern. Stattdessen ging er auf etwas anderes ein.
"Kräuter helfen mir nicht beim schlafen. Daran glaube ich nicht."
Wie sollte so ein Gewächs denn auch helfen? Vielleicht half es Frauen dabei, aber nicht ihm. Männer sollten diese Probleme gar nicht haben und wenn sie sie hätten, dann lösten sie diese mit anderen Mitteln als Kräutern. So einfach war das.
Natürlich wusste er dass sie nur helfen wollte und er wieder nicht so nett zu ihr war, weswegen er dann anschließend auch seufzte.
"Die Schlafprobleme werden sich lösen. Da bin ich mir sicher und dafür brauche ich keine Kräuter denn du reichst mir schon."
Thomas meinte es ernst. Es half ihm mehr wenn er jemanden bei sich liegen hatte als Kräuter zu schlucken. Denn er war als Kind schon schlecht damit klargekommen allein zu sein. Die ersten Jahre seines Lebens hatte er viel mit Albert in einem Zimmer geschlafen. Seitdem dies nicht mehr war, fühlte er sich nicht wohl.
Die nächsten Worte hörte er und auch den Blick sah er. Thomas sah seine Frau eindringlich an. Sie wollte wissen was ihn belastete und ihr ihn da sein. Es war nicht so dass er das nicht wollte, aber das waren doch alles Dinge mit denen sie sich nicht belasten musste. Warum wollte sie sich das denn antun? Nur sollte er netter zu Grace sein und er wollte heute nicht streiten. Zumindest nahm er sich das vor.
"Wegen solchen Kleinigkeiten soll ich dich immer behelligen? So etwas möchtest du wirklich wissen? Deswegen willst du dir Sorgen machen?", fragte er zur Sicherheit noch einmal nach denn er verstand es nicht. Warum? Warum? Schlafprobleme waren doch kaum der Rede wert oder etwa nicht?
Wenn er im Sterben liegen würde, könnte er das ja verstehen. So etwas würde er auch wissen wollen, aber doch nicht solche Kleinigkeiten. Alles was er wollte war Grace zu beschützen und sie von solchen Dingen fern zu halten. Von Dingen die ihr schadeten und über die sie sich den Kopf zerbrechen würde. Doch natürlich ließ sie nicht locker und wollte wissen was los war. Wieder entkam ihm ein Seufzen und er legte eine Hand an ihre Wange um sanft darüber zu streicheln.
"Die aktuelle Lage, meine Mutter, die Ausbildung der Soldaten läuft die letzten Tage auch nicht unbedingt gut", fing er dann an aufzuzählen, aber hörte dann auf denn er wollte die Stimmung nicht wieder kippen.
Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen als er hörte dass sie gut geschlafen hatte. Wenigstens einer von ihnen. Als er die nächsten Worte hörte, hätte er sich am liebsten gegen den Kopf geschlagen. Wieso hatte er das nur angebracht? Wieso? Vorsichtig schüttelte er den Kopf und löste seine Hand von ihrer Wange.
"Ein andermal ja? Das ist kein Thema für heute und es kann wirklich warten. Glaube mir."
Denn er wollte endlich los, bevor es zu spät und die Sonne aufgegangen wäre. Also bot er ihr einen Arm an und gemeinsam liefen sie zum Garten. Die Überraschung war absolut gelungen und es wärmte sein Herz ihre Reaktion zu sehen. Thomas kam um ein breites Lächeln nicht herum. Entspannte sich dadurch auch gleich etwas.
"Nun ja......die Tatsache dass ich schlecht schlafe hat auch den Vorteil dass ich Zeit habe und wenn ich eh einmal wach bin dachte ich mir dass ich diese auch sinnvoll nutze", teilte er ihr mit und ließ sie anschließend hinsetzen. Die Sonne fing schon an aufzugehen und Thomas sah sich für einen Moment um. Es tat gut hier zu sitzen und Ruhe zu haben. Während er seinen Teller füllte, hörte er Grace aufmerksam zu. Sie sprach über das Treffen mit dem König und fragte ob es immer noch okay wäre?
"Warum sollte ich ein Treffen mit dem König ablehnen? Mir gefällt es nicht dass du da allein hingehst, aber solange du dich bei mir meldest, werde ich mich damit arrangieren."
Auch wenn er damit wohl wirklich zu kämpfen haben würde, käme er damit schon klar. Irgendwie. Musste er.
"Bevor du gehst möchte ich dass wir alles noch einmal genauestens überprüfen und durchgehen. Damit auch alles bedacht wird."
Thomas lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und legte den Kopf in den Nacken ehe er für einen Moment die Augen schloss und die frische Luft einatmete. Am liebsten würde er einfach für einen Tag gar nichts tun und irgendwo einfach nur entspannt liegen. Was leider nicht möglich war. Einen langen Moment tat er nichts anderes als zu genießen. Doch nach einem langen Moment öffnete er die Augen wieder und setzte sich wieder in eine aufrechte Position.
"Wir sollten das hier öfters machen. Dann bekomme ich vielleicht ein bisschen Ruhe und werde nicht die ganze Zeit von meiner Mutter behelligt, die momentan wieder ziemlich extrem drauf ist. Diese Frau ist kaum auszuhalten", sprach er einfach offen heraus und aß dann etwas.
"Kräuter helfen mir nicht beim schlafen. Daran glaube ich nicht."
Wie sollte so ein Gewächs denn auch helfen? Vielleicht half es Frauen dabei, aber nicht ihm. Männer sollten diese Probleme gar nicht haben und wenn sie sie hätten, dann lösten sie diese mit anderen Mitteln als Kräutern. So einfach war das.
Natürlich wusste er dass sie nur helfen wollte und er wieder nicht so nett zu ihr war, weswegen er dann anschließend auch seufzte.
"Die Schlafprobleme werden sich lösen. Da bin ich mir sicher und dafür brauche ich keine Kräuter denn du reichst mir schon."
Thomas meinte es ernst. Es half ihm mehr wenn er jemanden bei sich liegen hatte als Kräuter zu schlucken. Denn er war als Kind schon schlecht damit klargekommen allein zu sein. Die ersten Jahre seines Lebens hatte er viel mit Albert in einem Zimmer geschlafen. Seitdem dies nicht mehr war, fühlte er sich nicht wohl.
Die nächsten Worte hörte er und auch den Blick sah er. Thomas sah seine Frau eindringlich an. Sie wollte wissen was ihn belastete und ihr ihn da sein. Es war nicht so dass er das nicht wollte, aber das waren doch alles Dinge mit denen sie sich nicht belasten musste. Warum wollte sie sich das denn antun? Nur sollte er netter zu Grace sein und er wollte heute nicht streiten. Zumindest nahm er sich das vor.
"Wegen solchen Kleinigkeiten soll ich dich immer behelligen? So etwas möchtest du wirklich wissen? Deswegen willst du dir Sorgen machen?", fragte er zur Sicherheit noch einmal nach denn er verstand es nicht. Warum? Warum? Schlafprobleme waren doch kaum der Rede wert oder etwa nicht?
Wenn er im Sterben liegen würde, könnte er das ja verstehen. So etwas würde er auch wissen wollen, aber doch nicht solche Kleinigkeiten. Alles was er wollte war Grace zu beschützen und sie von solchen Dingen fern zu halten. Von Dingen die ihr schadeten und über die sie sich den Kopf zerbrechen würde. Doch natürlich ließ sie nicht locker und wollte wissen was los war. Wieder entkam ihm ein Seufzen und er legte eine Hand an ihre Wange um sanft darüber zu streicheln.
"Die aktuelle Lage, meine Mutter, die Ausbildung der Soldaten läuft die letzten Tage auch nicht unbedingt gut", fing er dann an aufzuzählen, aber hörte dann auf denn er wollte die Stimmung nicht wieder kippen.
Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen als er hörte dass sie gut geschlafen hatte. Wenigstens einer von ihnen. Als er die nächsten Worte hörte, hätte er sich am liebsten gegen den Kopf geschlagen. Wieso hatte er das nur angebracht? Wieso? Vorsichtig schüttelte er den Kopf und löste seine Hand von ihrer Wange.
"Ein andermal ja? Das ist kein Thema für heute und es kann wirklich warten. Glaube mir."
Denn er wollte endlich los, bevor es zu spät und die Sonne aufgegangen wäre. Also bot er ihr einen Arm an und gemeinsam liefen sie zum Garten. Die Überraschung war absolut gelungen und es wärmte sein Herz ihre Reaktion zu sehen. Thomas kam um ein breites Lächeln nicht herum. Entspannte sich dadurch auch gleich etwas.
"Nun ja......die Tatsache dass ich schlecht schlafe hat auch den Vorteil dass ich Zeit habe und wenn ich eh einmal wach bin dachte ich mir dass ich diese auch sinnvoll nutze", teilte er ihr mit und ließ sie anschließend hinsetzen. Die Sonne fing schon an aufzugehen und Thomas sah sich für einen Moment um. Es tat gut hier zu sitzen und Ruhe zu haben. Während er seinen Teller füllte, hörte er Grace aufmerksam zu. Sie sprach über das Treffen mit dem König und fragte ob es immer noch okay wäre?
"Warum sollte ich ein Treffen mit dem König ablehnen? Mir gefällt es nicht dass du da allein hingehst, aber solange du dich bei mir meldest, werde ich mich damit arrangieren."
Auch wenn er damit wohl wirklich zu kämpfen haben würde, käme er damit schon klar. Irgendwie. Musste er.
"Bevor du gehst möchte ich dass wir alles noch einmal genauestens überprüfen und durchgehen. Damit auch alles bedacht wird."
Thomas lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und legte den Kopf in den Nacken ehe er für einen Moment die Augen schloss und die frische Luft einatmete. Am liebsten würde er einfach für einen Tag gar nichts tun und irgendwo einfach nur entspannt liegen. Was leider nicht möglich war. Einen langen Moment tat er nichts anderes als zu genießen. Doch nach einem langen Moment öffnete er die Augen wieder und setzte sich wieder in eine aufrechte Position.
"Wir sollten das hier öfters machen. Dann bekomme ich vielleicht ein bisschen Ruhe und werde nicht die ganze Zeit von meiner Mutter behelligt, die momentan wieder ziemlich extrem drauf ist. Diese Frau ist kaum auszuhalten", sprach er einfach offen heraus und aß dann etwas.
