22-08-2024, 20:58 - Wörter:
Im Hause Henaghen war es ein Tabu, über Gefühle zu sprechen – besonders mit Rory. Er verbarg sich hinter einer Fassade aus Aggression und Unnahbarkeit, was seine Beziehungen zu anderen schwierig machte, selbst zu seinen Schwestern. Gareth hatte über die Jahre beobachtet, wie Rory sich immer mehr in sich zurückzog, nach außen hin jedoch den unerschütterlichen Kämpfer spielte, der seinem Vater die Stirn bot. Doch Gareth wusste, dass es in Rory wahrscheinlich ganz anders aussah; er und sein Vater Tiarnan waren sich ähnlicher, als sie es jemals zugeben würden.
Trotzdem war Rorys Verhältnis zu Gareth stets gut gewesen, was größtenteils an Gareths Feingefühl lag. Er wusste, wie er mit dem schwierigen Fürstensohn umgehen musste, um das Vertrauen aufrechtzuerhalten. Indem er Rory in den richtigen Momenten das gab, was er brauchte, konnte er die Bindung zwischen ihnen stärken. Ja, es war in gewisser Weise berechnend, da Gareth wusste, dass er selbst davon profitierte, wenn es Rory gut ging. Aber da war auch mehr – Gareth hatte den rothaarigen Fürstensohn mit all seinen Ecken und Kanten ins Herz geschlossen.
Als Rory ihm auf seine eigene verschrobene Art zu verstehen gab, dass er ihn vermissen würde, wenn er weg wäre, konnte Gareth nicht anders, als eine flapsige Antwort zu geben. Doch diese schien Rory nicht zu gefallen. Statt es wie sonst einfach abzutun, reagierte er ungewohnt ernst und echauffierte sich darüber. Das überraschte Gareth, der es nicht gewohnt war, Rory so zu sehen. Bevor Gareth die Möglichkeit hatte, darauf zu reagieren, legte Rory ihm sanft einen Finger auf die Lippen und bat ihn, das „Euer Gnaden“ wegzulassen.
Und dann kam der Kuss. Zuerst war Gareth wie erstarrt, unfähig, das Geschehene zu begreifen. Rory, der in diesem Moment alles andere als der unnahbare Fürstensohn war, hatte den Abstand zwischen ihnen überbrückt und seine Lippen auf die von Gareth gelegt. Es war ein zarter, fast schüchterner Kuss, doch er trug eine tiefe Bedeutung in sich. Zuerst war er wie erstarrt, unfähig, das Geschehene zu begreifen. Doch dann erwiderte er den Kuss, sanft und zögerlich. Als sie sich voneinander lösten, sah Gareth Rory tief in die grünen Augen.
„Rory... ich mag dich nicht nur irgendwie. Du bedeutest mir mehr, als ich je gesagt habe.“ Seine Hand strich zärtlich über Rorys Wange. „Du bist nicht nur mein Ziehbruder, du bist mein bester Freund. Und vielleicht noch mehr.“
Gareth sah Rory an, suchte nach einem Zeichen in dessen Gesicht, das ihm sagen könnte, was er jetzt fühlte. Vielleicht war es das Pulver, vielleicht die Salbe, vielleicht einfach die schiere Erschöpfung, aber in diesem Moment war es egal. Was zählte, war der Moment, die Verbindung, die sie teilten.
Trotzdem war Rorys Verhältnis zu Gareth stets gut gewesen, was größtenteils an Gareths Feingefühl lag. Er wusste, wie er mit dem schwierigen Fürstensohn umgehen musste, um das Vertrauen aufrechtzuerhalten. Indem er Rory in den richtigen Momenten das gab, was er brauchte, konnte er die Bindung zwischen ihnen stärken. Ja, es war in gewisser Weise berechnend, da Gareth wusste, dass er selbst davon profitierte, wenn es Rory gut ging. Aber da war auch mehr – Gareth hatte den rothaarigen Fürstensohn mit all seinen Ecken und Kanten ins Herz geschlossen.
Als Rory ihm auf seine eigene verschrobene Art zu verstehen gab, dass er ihn vermissen würde, wenn er weg wäre, konnte Gareth nicht anders, als eine flapsige Antwort zu geben. Doch diese schien Rory nicht zu gefallen. Statt es wie sonst einfach abzutun, reagierte er ungewohnt ernst und echauffierte sich darüber. Das überraschte Gareth, der es nicht gewohnt war, Rory so zu sehen. Bevor Gareth die Möglichkeit hatte, darauf zu reagieren, legte Rory ihm sanft einen Finger auf die Lippen und bat ihn, das „Euer Gnaden“ wegzulassen.
Und dann kam der Kuss. Zuerst war Gareth wie erstarrt, unfähig, das Geschehene zu begreifen. Rory, der in diesem Moment alles andere als der unnahbare Fürstensohn war, hatte den Abstand zwischen ihnen überbrückt und seine Lippen auf die von Gareth gelegt. Es war ein zarter, fast schüchterner Kuss, doch er trug eine tiefe Bedeutung in sich. Zuerst war er wie erstarrt, unfähig, das Geschehene zu begreifen. Doch dann erwiderte er den Kuss, sanft und zögerlich. Als sie sich voneinander lösten, sah Gareth Rory tief in die grünen Augen.
„Rory... ich mag dich nicht nur irgendwie. Du bedeutest mir mehr, als ich je gesagt habe.“ Seine Hand strich zärtlich über Rorys Wange. „Du bist nicht nur mein Ziehbruder, du bist mein bester Freund. Und vielleicht noch mehr.“
Gareth sah Rory an, suchte nach einem Zeichen in dessen Gesicht, das ihm sagen könnte, was er jetzt fühlte. Vielleicht war es das Pulver, vielleicht die Salbe, vielleicht einfach die schiere Erschöpfung, aber in diesem Moment war es egal. Was zählte, war der Moment, die Verbindung, die sie teilten.
