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Anything at all
15.08.1016 - 17:00
Ruby Veil | Gemächer
Trigger: Prostitution | Traumata
Belisarius Caderitor Skadi Lykgaard

Unregistered
Belisarius Caderitor
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#11
Es war diese Melodie, die ihn im Leben halten konnte. Sie spielte zwischen den beiden Seelen und ihre Körper waren jene Instrumente einer ewigen Sehnsucht nach etwas Nähe und Menschlichkeit. Belisarius erträumte vieles im Geheimen, wollte nicht immer nur jene Person sein, du in guter Absicht Böses erschuf. Doch er war nur ein Teufel seiner Zeit, gefangen in den ewigen Kreisen seiner Höllen. Beide fanden sich wieder in der Realität wieder, nach der freudigen Erlösung von allen Ketten, die nun wieder angelegt werden mussten. Skadi nur zu halten, bei ihr zu liegen, war ein Frieden, den er nicht zu verdienen glaubte und mit Sicherheit war das Schicksal mit ihm gnädiger als er es mit dem Schicksal selbst war. Belisarius hatte nie wirklich Zeit, dann seine Zeit lief schneller ab, als manche Sanduhr, die Freier hier als Zeitbegrenzung vorfanden. Still lag er dort neben ihr, ihre Wärme, ihre Aura, bei sich und ließ seine Augen geschlossen. Es war egal, was er glauben wollte, was er glauben musste, denn Skadi nur zu halten, war jene Erlösung, die er sich nie mutwillig erlauben wollte. Belisarius war am leben, spürte seinen Herzschlag und jene Erinnerung an das, was er einmal sein wollte. Etwas lebte in ihm, was all die Zeit überdauern konnte, die er verloren hatte. Es gab keinerlei notwendige Wahrheit zwischen beiden, nicht ein notwendiges Wort, um zu verstehen, was sie aneinander gefunden hatten. Belisarius konnte lieben, wahrlich und aufrichtig lieben, was seinen bösen Schatten kleiner machte. Leider verweilte der Schatten bedrohlich in jedem Atemzug, denn Belisarius war nun einmal verloren, wie auch Skadi verloren war. Die Welt kannte keine dauerhafte Gnade für beide, sondern nur kurze Geschenke, die sie aufsteigen ließen, um abermals zu fallen. Ein Teufel war nur ein gefallener Engel, dessen Flügel unter Schuld und Sühne zu schwer geworden waren. Belisarius wollte eine Ewigkeit mit Skadi finden, dieses Gefühl festhalten, was bereits Ewigkeit war. Er fuhr sich durch seine zerzausten Haare, strich sich einige Schweißperlen von der Stirn, um noch näher an seine Skadi zu rücken. Sanfte Küsse suchten ihren Hals, um sich ihrer Nähe zu vergewissern, als sie nun dort lagen, umgeben von der sanftmütigen Gewissheit, einander zu haben. Belisarius konnte hier nur verlieren, wollte verlieren und etwas zurücklassen, was für Skadi mehr Bedeutung hatte. Seine kriegsgeschundene Hand strich ihr vorsichtig Strähnen aus dem Gesicht, während sich seine Augen öffneten, um in die ihrigen zu blicken. Ein verspielt-menschliches Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen, welches keine Maske war. Alles, was er von wahrem Wert geben konnte, gab er ihr. Er gab ihr sein wahres Selbst, seine Wunden und seelischen Narben. All das, was ihm wahrlich geblieben war; viel wichtiger als Geld und Macht. Er wollte nur noch diesen Augenblick.

Ihr in die Augen zu blicken, nicht ohne freundliches Begehren und eine romantisch Aufforderung. Mit seinen Fingern strich er ihr über die Lippen, um für einen Moment die Stille zu halten, bevor sie sprechen konnte. Diese wunderschönen Lippen mit ihren schnellen und redegewandten Worten, sollten schweigen, da er nicht vergessen konnte, was sie gerade erlebt hatten und welchen Schwur sie sich im körperlichen Widertanz gegeben hatten. Es war in ihr Begehren gebrannt, dass sie eins waren und eins sein mussten.

Mit einer eleganten Bewegung nahm er seine Hand zurück, ließ sich selbst dezent in die Kissen zurückfallen und gab den Raum frei, um wieder ohne liebevolle Stille zu existieren. Belisarius blickte sie nun von der Seite an, als sie sich nach ihm erkundigen wollte und jene unsichtbaren Ketten mit ihren Worten bereit legte, die sie beide tragen mussten. Skadi tat es nicht aus Eifer oder falscher Hingabe, sondern tat es aus der tiefen Überzeugung für ihn zu stehen und ihm wahrlich beizustehen. Belisarius wusste das und doch blieben es Ketten ihres Schicksals, dass sie Kreaturen der Schatten waren. Ihn galt das Licht nicht, was die Welt warf. Sie standen hinter den Reihen, taten ihre Werke und verschwanden klanglos von der Geschichte fortgewischt. Doch er war nicht allein. Nachdem sie sich erkundigt hatte, bevor er antworten wollte, griff er ihre Hand, um diese fest an seine Brust pressen, damit sie seinen Herzschlag spüren konnte. Sie sollte spüren, dass er lebte und es ihm wichtig war, was sie dachte und wer sie war. Skadi war ein ganzes Universum für ihn und so sollte sie fühlen, dass er für sie leben wollte. Es war nicht nur Dankbarkeit, sondern auch die gleiche Hingabe, wie sie ihm gab. Er fühlte mit Skadi, teilte ihre Welt und schämte sich manchmal dafür, sie hier festhalten zu müssen, da sie auch nur eine Figur im ewigen Spiel war. Es war die traurige Realität dieser Welt, dass nicht jeder Wunsch Wirklichkeit werden konnte. Umso wichtiger war es, hier für Skadi zu leben und ihr zu zeigen, dass sie für diesen Zeitenblick die einzige und schönste Frau der Welt für ihn war. Belisarius öffnete seine Lippen, saugte ein wenig Luft ein, um eine Antwort auf ihre Aufforderung zu geben. Ja, er war besorgt und von Plänen durchtrieben, um einen kleinen Teil dieser Welt vor dem Chaos zu retten, was ihnen allen drohte. Belisarius wusste, was geschehen musste und hatte sein böses Werk bereits getan, um eine Politik des gemeinen Schreckens zu beginnen. Krieg zog auf und konnte nicht verhindert werden. Nun galt es ein Geschäft zu tätigen und das zu tun, was das eigene Handwerk nun einmal war. Leider fiel es ihm nicht leicht, dies hier zu zugeben.

"Ich weiß, was ich tun werde und tun muss. Ich weiß, was du tun musst und tun wirst. Es belastet mich, dass wir diese Welt nicht allein durch Wunsch ändern können. Uns bleibt nicht viel, nur unsere Entscheidungen," sagte er mit schwerer Stimme, während sich ihre Hand wohlig auf seiner Brust anfühlte und ihm Zuversicht gab, die weiteren Worte sprechen zu können. "Ich werde dich nach Norsteading schicken müssen, um ein Netzwerk zu errichten und weitere Pläne vorzubereiten, damit wir diesen baldigen Krieg sicher für uns entscheiden können. Ich brauche dich und möchte dich nicht fern von mir wissen aber ich weiß auch, dass du die beste Agentin bist und ich dich nicht länger hier halten kann," meinte er und seufzte. Er musste zugeben, dass er sie vermissen würde und wollte sie nicht fortschicken aber die Pflicht und das Geschäft hatten ihre eigenen Zwänge. Traurig senkte er seinen Blick. "Noch dazu werde ich viele Dinge tun müssen, die von vielen hart veurteilt werden und ich habe keine Gewissheit, Absolution am Hofe zu finden. Es ist durchaus möglich, dass uns beide ein Sieg den Kopf kosten kann und eine Niederlage ohnehin. Ich wollte für uns immer ein anderes leben...," meinte er und blickte fürsorglich-besorgt auf, während er eine weitere Hand auf die Hand von Skadi legte, um diese fest an sich zu pressen. Noch einmal Nähe spüren, bevor die grausame Welt sie als Gefangene zurückgewann. Eines war jedoch klar: Belisarius liebte Skadi mehr als seine Ambitionen.
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Anything at all - von Belisarius Caderitor - 05-05-2024, 01:04
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 08-05-2024, 22:42
RE: Anything at all - von Belisarius Caderitor - 09-05-2024, 14:32
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 15-05-2024, 22:46
RE: Anything at all - von Belisarius Caderitor - 11-06-2024, 00:53
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 23-06-2024, 23:46
RE: Anything at all - von Belisarius Caderitor - 05-07-2024, 00:11
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 14-07-2024, 22:20
RE: Anything at all - von Belisarius Caderitor - 21-07-2024, 20:19
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 28-07-2024, 21:31
RE: Anything at all - von Belisarius Caderitor - 13-09-2024, 22:28
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 23-09-2024, 22:10
RE: Anything at all - von Belisarius Caderitor - 18-11-2024, 00:58
RE: Anything at all - von Skadi Lykgaard - 18-12-2024, 23:56

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