29-11-2024, 23:41 - Wörter:
Caeus konnte nicht benennen, was genau in ihm aufstieg, als seine Arme sich fester um sie schlossen. Die Wärme ihres Körpers schien ihn zu durchdringen, ihre Nähe erfüllte ihn mit einer Intensität, die er nicht gewohnt war – oder besser gesagt, die er sonst nicht zuließ. Doch hier, in diesem Moment, sog er Zariyah in sich auf wie ein ausgedörrter Schwamm, als wäre sie die Antwort auf all die unausgesprochenen Fragen, die ihn in den stillen Stunden seines Lebens begleiteten.
Das leichte Zittern, das durch ihren Körper lief, blieb ihm nicht verborgen, so fein es auch war. Es vibrierte durch sie hindurch, fand seinen Weg zu ihm und verband sich mit dem Keuchen, das sie beide nicht mehr unterdrücken konnten. Der Klang ihrer Atemzüge, sich vermischend und gegenseitig verstärkend, füllte das Vakuum um sie herum, ein Raum, der nur noch aus ihnen bestand – ohne Wände, ohne Zeit, ohne den Rest der Welt. Die Stundenkerze brannte weiter, unbeachtet, und das Etablissement, das sie umgab, war nichts weiter als ein verschwommener, bedeutungsloser Schatten. All das war ausgelöscht von der Klarheit dieses Moments, in dem nur sie zählte. Und er. Zwei Seelen, die sich berührten, nicht nur in der Enge ihrer Umarmung ihrer Körper, sondern in einem unausgesprochenen, tiefen Verständnis, das Worte niemals hätten erfassen können.
Es war irrational, dieser Moment – ein Bruch in der Realität, die Caeus sonst so eisern umklammerte. Und doch war er zugleich berechenbar, unvermeidlich. Wie zwei Flüsse, die über zahllose Wege unweigerlich zu ihrem Zusammenfluss geführt wurden. Sein Griff um sie wurde fester, nicht besitzergreifend, sondern in einem stummen Versprechen, als wollte er den Moment zwingen, nicht zu enden. Für jemanden, der sein Leben in Kämpfen und Strategien verbracht hatte, war das Gefühl von Hingabe fremd. Doch in diesem Augenblick war es das Einzige, was zählte. Sie war da. Er war da. Und zwischen ihnen pulsierte ein Moment, der sich mehr wie Ewigkeit anfühlte, als Caeus je für möglich gehalten hätte.
Irgendwann, ohne dass er den Moment bewusst wahrgenommen hatte, hatte sich sein Körper wieder unter ihren geschoben, ihr zierlicher Rahmen fest an seine breite Brust gezogen. Die Wärme ihrer Haut schien sich mit seiner zu vermischen, als würden sie gemeinsam die Welt um sich herum verdrängen. Sein Griff war sicher, aber nicht fordernd, er hielt sie einfach. Und den Moment.
Die Fingerspitzen seiner rechten Hand glitten sanft, beinahe gedankenverloren, über die weiche Linie ihrer Hüfte. Es war keine absichtliche Bewegung, sondern ein leiser Ausdruck dessen, was in ihm tobte. Sein Blick wanderte zur Stundenkerze, deren Flamme nun gefährlich flackerte, als kämpfte sie für den Moment und gegen die Zeit gleichermaßen. Und doch hatte sie für ihn keine Bedeutung mehr. Der Anblick, der ihn sonst an seine Disziplin erinnert hätte, verblasste vor der überwältigenden Präsenz der Frau in seinen Armen.
Als Zariyah sich bewegte, löste Caeus leicht seinen Griff, gab ihr den Raum den sie offensichtlich benötigte. Sein Blick wanderte von der Kerze zu der jungen Frau, ein seltener Ausdruck von Amüsement ruhte auf den harten Zügen. Dabei ergriff er ihre zarte Hand und führte sie zu einer Narbe die weitaus unspektakulärer aussah als andere. "Ein Speer, vor 17 Jahren.", seine Stimme war ein Raunen, ehe sich sein Griff wieder löste und gedankenverloren über eine feine Narbe an ihrem Handgelenk strich. "Ich war jung und dumm... Aber die Kraft reicht für dich noch. Gerade so.", eine seine Augenbrauen zuckte nach oben, eine Spur Schalk schlich sich in das Braun seiner Augen.
Die Stundenkerze erlosch.
Das leichte Zittern, das durch ihren Körper lief, blieb ihm nicht verborgen, so fein es auch war. Es vibrierte durch sie hindurch, fand seinen Weg zu ihm und verband sich mit dem Keuchen, das sie beide nicht mehr unterdrücken konnten. Der Klang ihrer Atemzüge, sich vermischend und gegenseitig verstärkend, füllte das Vakuum um sie herum, ein Raum, der nur noch aus ihnen bestand – ohne Wände, ohne Zeit, ohne den Rest der Welt. Die Stundenkerze brannte weiter, unbeachtet, und das Etablissement, das sie umgab, war nichts weiter als ein verschwommener, bedeutungsloser Schatten. All das war ausgelöscht von der Klarheit dieses Moments, in dem nur sie zählte. Und er. Zwei Seelen, die sich berührten, nicht nur in der Enge ihrer Umarmung ihrer Körper, sondern in einem unausgesprochenen, tiefen Verständnis, das Worte niemals hätten erfassen können.
Es war irrational, dieser Moment – ein Bruch in der Realität, die Caeus sonst so eisern umklammerte. Und doch war er zugleich berechenbar, unvermeidlich. Wie zwei Flüsse, die über zahllose Wege unweigerlich zu ihrem Zusammenfluss geführt wurden. Sein Griff um sie wurde fester, nicht besitzergreifend, sondern in einem stummen Versprechen, als wollte er den Moment zwingen, nicht zu enden. Für jemanden, der sein Leben in Kämpfen und Strategien verbracht hatte, war das Gefühl von Hingabe fremd. Doch in diesem Augenblick war es das Einzige, was zählte. Sie war da. Er war da. Und zwischen ihnen pulsierte ein Moment, der sich mehr wie Ewigkeit anfühlte, als Caeus je für möglich gehalten hätte.
Irgendwann, ohne dass er den Moment bewusst wahrgenommen hatte, hatte sich sein Körper wieder unter ihren geschoben, ihr zierlicher Rahmen fest an seine breite Brust gezogen. Die Wärme ihrer Haut schien sich mit seiner zu vermischen, als würden sie gemeinsam die Welt um sich herum verdrängen. Sein Griff war sicher, aber nicht fordernd, er hielt sie einfach. Und den Moment.
Die Fingerspitzen seiner rechten Hand glitten sanft, beinahe gedankenverloren, über die weiche Linie ihrer Hüfte. Es war keine absichtliche Bewegung, sondern ein leiser Ausdruck dessen, was in ihm tobte. Sein Blick wanderte zur Stundenkerze, deren Flamme nun gefährlich flackerte, als kämpfte sie für den Moment und gegen die Zeit gleichermaßen. Und doch hatte sie für ihn keine Bedeutung mehr. Der Anblick, der ihn sonst an seine Disziplin erinnert hätte, verblasste vor der überwältigenden Präsenz der Frau in seinen Armen.
Als Zariyah sich bewegte, löste Caeus leicht seinen Griff, gab ihr den Raum den sie offensichtlich benötigte. Sein Blick wanderte von der Kerze zu der jungen Frau, ein seltener Ausdruck von Amüsement ruhte auf den harten Zügen. Dabei ergriff er ihre zarte Hand und führte sie zu einer Narbe die weitaus unspektakulärer aussah als andere. "Ein Speer, vor 17 Jahren.", seine Stimme war ein Raunen, ehe sich sein Griff wieder löste und gedankenverloren über eine feine Narbe an ihrem Handgelenk strich. "Ich war jung und dumm... Aber die Kraft reicht für dich noch. Gerade so.", eine seine Augenbrauen zuckte nach oben, eine Spur Schalk schlich sich in das Braun seiner Augen.
Die Stundenkerze erlosch.
