31-01-2026, 12:49 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 10 Stunden von Naila Castellanos.)
Aurelia genoss solche Momente für die, die sie waren. Nicht mehr als die Entfaltung eines Augenblicks, den zwei Menschen miteinander teilten. Kein Drang nach der Kontrolle über einen schwächeren - oder stärkeren - Menschen, auch nicht nach der Macht, die Frauen fanden, wenn sie erst merkten, wie der Mann ihnen zu Füßen lag. Kein Versprechen nach dem, was danach folgen würde - Bindung durch einen Ring am Finger, weil ihre Ehre und Unschuld besudelt war.
Sie lebte dafür, wie er sie berührte. Lebte dafür, wie er sie ansah, als wäre sie die sonnige Wärme, die sie in ihrem Rücken spürte. Wie die Hitze durch ihren Körper jagte und seine Lippen gegen ihre empfindliche Haut vibrierten, Töne in ihr anschlagend, die nur ihm galten. Caeus ungefilterte Leidenschaft schürte das Feuer in ihr, das in verschiedenen Farben aus ihr herausbrach. Ihre Fingerkuppen wanderten über seine Schultern, seine Brust, sie hielt, sie wanderte, suchte Halt und Mehr im gleichen, gebrochenen Atemzug. Ihre Nägel glitten über raue haut, zogen, kratzten und gruben sich in die dunklen, dichten Locken in einer fahrigen Geste, seine Lippen gegen die ihren zu schieben. Seinen Atem zu fangen, als wäre jede andere Luft unbrauchbar und aufgebraucht.
Aurelia ging in diesem Moment auf wie eine Blume, jeder Gedanke an morgen und gestern von der nächsten Brise über das Plateau davon getragen. Sie spürte, wie ihre Schenkel sich anspannten, während Caeus jede Zurückhaltung verlor und tiefer stieß. Als seine Hand sich tiefer bewegte, war ihr Kopf verdächtig weit in den Wolken; Aurelia fluchte leise in den Kuss und hielt sich vehementer an seinen Schultern fest. Es war genau das, was sie wollte, genau das, was sie von ihm wollte, und ihre Frustration spitzte sich ins Unermessliche, als sie realisierte, dass es nicht genug war. Die Zeit war zu kurz, die Position zu ungünstig, ihre Hände zu fest um Caeus Schultern geschlungen, weil sie so kurz davor war, das Gleichgewicht zu verlieren. Ihr Atem verlor an Tiefe, bewegte sich mit ihm, mit seinem Rhythmus, und sie war so nah dran. Aber jeder Moment war vergänglich, und ihrer zerfloss unter seinen Fingern, während sich die Spannung zwischen ihnen entlud.
Auch Aurelias Atem ging unregelmäßig. Ihre Kehle war trocken von der Hastigkeit, klebrig vom süßen Wein, und ihr Herz klopfte frustriert gegen ihre Brust. Es dauerte ein wenig, bis sie eine Hand von Caeus Schultern löste und die seine nahm, um sie stattdessen auf ihre Hüfte zu legen - gleichzeitig übte sie Druck mit ihren Schenkeln aus und schob ihn ein letztes Mal tiefer in sich. Ein tiefer, angehaltener Atem entfloh ihr, als sie ihm ins Gesicht sah, in die dunklen, fast weichen Augen. Sie mochte ihn in diesem Licht. Seine Züge wirkten nicht mehr ganz so markant und fingen ein wenig von dem Sonnenaufgang; wenn Aurelia sich nicht täuschte, sah er fast ein wenig jünger aus, wenn man von den Schatten unter seinen Augen absah. Ah, sie musste sicher noch viel verwahrloster aussehen nach dieser Nacht.
Mit dem verstreichenden Moment ließ sie ihn gehen. Ein leichtes, atemloses Schnaufen kam ihr über die Lippen, als sie den Blick abwandte und ihm leicht gegen die Brust schlug.
Sie lebte dafür, wie er sie berührte. Lebte dafür, wie er sie ansah, als wäre sie die sonnige Wärme, die sie in ihrem Rücken spürte. Wie die Hitze durch ihren Körper jagte und seine Lippen gegen ihre empfindliche Haut vibrierten, Töne in ihr anschlagend, die nur ihm galten. Caeus ungefilterte Leidenschaft schürte das Feuer in ihr, das in verschiedenen Farben aus ihr herausbrach. Ihre Fingerkuppen wanderten über seine Schultern, seine Brust, sie hielt, sie wanderte, suchte Halt und Mehr im gleichen, gebrochenen Atemzug. Ihre Nägel glitten über raue haut, zogen, kratzten und gruben sich in die dunklen, dichten Locken in einer fahrigen Geste, seine Lippen gegen die ihren zu schieben. Seinen Atem zu fangen, als wäre jede andere Luft unbrauchbar und aufgebraucht.
Aurelia ging in diesem Moment auf wie eine Blume, jeder Gedanke an morgen und gestern von der nächsten Brise über das Plateau davon getragen. Sie spürte, wie ihre Schenkel sich anspannten, während Caeus jede Zurückhaltung verlor und tiefer stieß. Als seine Hand sich tiefer bewegte, war ihr Kopf verdächtig weit in den Wolken; Aurelia fluchte leise in den Kuss und hielt sich vehementer an seinen Schultern fest. Es war genau das, was sie wollte, genau das, was sie von ihm wollte, und ihre Frustration spitzte sich ins Unermessliche, als sie realisierte, dass es nicht genug war. Die Zeit war zu kurz, die Position zu ungünstig, ihre Hände zu fest um Caeus Schultern geschlungen, weil sie so kurz davor war, das Gleichgewicht zu verlieren. Ihr Atem verlor an Tiefe, bewegte sich mit ihm, mit seinem Rhythmus, und sie war so nah dran. Aber jeder Moment war vergänglich, und ihrer zerfloss unter seinen Fingern, während sich die Spannung zwischen ihnen entlud.
Auch Aurelias Atem ging unregelmäßig. Ihre Kehle war trocken von der Hastigkeit, klebrig vom süßen Wein, und ihr Herz klopfte frustriert gegen ihre Brust. Es dauerte ein wenig, bis sie eine Hand von Caeus Schultern löste und die seine nahm, um sie stattdessen auf ihre Hüfte zu legen - gleichzeitig übte sie Druck mit ihren Schenkeln aus und schob ihn ein letztes Mal tiefer in sich. Ein tiefer, angehaltener Atem entfloh ihr, als sie ihm ins Gesicht sah, in die dunklen, fast weichen Augen. Sie mochte ihn in diesem Licht. Seine Züge wirkten nicht mehr ganz so markant und fingen ein wenig von dem Sonnenaufgang; wenn Aurelia sich nicht täuschte, sah er fast ein wenig jünger aus, wenn man von den Schatten unter seinen Augen absah. Ah, sie musste sicher noch viel verwahrloster aussehen nach dieser Nacht.
Mit dem verstreichenden Moment ließ sie ihn gehen. Ein leichtes, atemloses Schnaufen kam ihr über die Lippen, als sie den Blick abwandte und ihm leicht gegen die Brust schlug.
“Komm, meine Schenkel tun weh”
, taten sie wirklich, jetzt wo sies aussprach und ihre Beine die Verschränkung um seine Hüfte lösten. “Und mir ist kalt.”
Das war halb gelogen, ihr war tatsächlich ziemlich warm. Sie fühlte sich trotzdem nicht ganz so sicher hier oben und würde am liebsten wieder auf sicherem Boden stehen. Dort, wo sie ihr abgelegtes Kleid einsammeln und am besten so tun konnte, als hätten sie diese heilige Stätte nicht eben mit ihren äußerst sündhaften Taten besudelt.