10-03-2024, 16:05 - Wörter:
Zephyr beobachtete sein Gegenüber und glaubte, es hinter seinen Augen rattern zu sehen. Dann kam auch schon die Antwort. Er würde ein Angebot erhalten. "Sehr gut", entgegnete er und nahm dann zur Kenntnis, dass die bisherigen Leistungen des Hauses Caderitor im Preis steigen würden. Nun, das hatte er kommen sehen. Durch den Krieg würde es für Castandor unangenehm schwieriger werden, bestimmte Waren zu bekommen. Und vermutlich musste Haus Caderitor größere Anstrengungen unternehmen oder Lieferungen umfangreicher schützen müssen, um selbst handlungsfähig zu bleiben. "Dafür hat unser Großkönig Verständnis...", erwiderte er bedachtsam nickend.
Während Belisarius die Möglichkeiten in Bezug von Krediten und Stundungen aufführte, trank Zephyr noch einen Schluck seines verdünnten Weins - zur eigenen Beruhigung. Doch schätzte Belisarius die Situation leider sehr, sehr richtig ein. Castandor waren ganz massiv die Bündnisse ausgegangen. Aktuell stand es allein mit Matariyya auf weiter Flur gegen das ebenfalls sehr reiche Walleydor und das mannstarke Norsteading. Farynn hatte ihnen die Tür direkt vor der Nase zugeschlagen und verhinderte somit ein Machtgleichgewicht auf dem Kontinent. Geld spielte insofern für Zephyr keine Rolle (mehr). Sie mussten diesen Krieg einfach gewinnen. Das war im Grunde alternativlos. "Ich werde mich mit dem Finanzminister besprechen, sobald Ihr uns Euer schriftliches Angebot habt zukommen lassen.
Doch ich habe noch weitere Aufträge zu vergeben, für die Euer Haus bekannt und prädestiniert ist", erklärte er während sein rechter Zeigefinger vollkommen ruhig über den Rand seines Weinglases glitt.
Nachdem sie das Thema Endymion Trakas und dessen Zukunft als Fürst von Eastergold Meadow besprochen hatten, fuhr Zephyr weiter fort, denn er hatte tatsächlich noch mehrere Aufträge für Belisarius; respektive für dessen Familie. "Euch ist bekannt, dass der Großkönig Matariyya aufgefordert hat, ihm im Kampf gegen Walleydor beizustehen. Seither haben bereits einige sommerländische Schiffe unsere Häfen erreicht und die jungen Männer aus Matariyya strömen ungehindert und willkürlich durch unsere Straßen." Es ärgerte Zephyr, dass er selbst erst seit Kurzem wieder hier war und es an ihm war, diese Fehlplanungen zu korrigieren. Wer wusste schon, welchen Schaden diese Männer, die hungrig auf alles waren, bereits angerichtet hatten. Es wurde Zeit, dass man sie an die kurze Leine nahm und aus der Stadt führte. "Ich möchte, dass eure Männer schnellstmöglich eine Zeltstadt vor den Stadttoren errichten. Ein Lager. Die Männer aus Matariyya müssen schnellstmöglich registriert und aus der Hauptstadt gebracht werden.
Man wird prüfen müssen, ob und inwieweit sie überhaupt kampffähig sind. Und dann sind sie an das Führen einfacher Waffen heranzuführen.
Weiters müssen sie mit Nahrung und Ausrüstung versorgt werden. Das Lager muss außerdem von Marketendern, Huren und Wanderheilerinnen besucht oder besser noch bewohnt werden... Alles, damit sie die Weiber von King's Portal in Frieden lassen. Ich möchte nicht, dass es zu Übergriffen in der Stadt kommt, die die Lust auf den Krieg schmälern könnten", erklärte Zephyr weiter. Ohne zu seinem Gegenüber aufzublicken, nahm er eine Feder von seinem Schreibtisch, tauchte sie in ein Fass blauschwarzer Tinte und hakte zwei Punkte auf seiner Liste ab. Einer Liste, die noch aus einigen weiteren Punkten zu bestehen schien. Aber eines nach dem anderen. Nun wollte er erst einmal hören, was Belisarius zu diesen Dingen zu sagen hatte.
Während Belisarius die Möglichkeiten in Bezug von Krediten und Stundungen aufführte, trank Zephyr noch einen Schluck seines verdünnten Weins - zur eigenen Beruhigung. Doch schätzte Belisarius die Situation leider sehr, sehr richtig ein. Castandor waren ganz massiv die Bündnisse ausgegangen. Aktuell stand es allein mit Matariyya auf weiter Flur gegen das ebenfalls sehr reiche Walleydor und das mannstarke Norsteading. Farynn hatte ihnen die Tür direkt vor der Nase zugeschlagen und verhinderte somit ein Machtgleichgewicht auf dem Kontinent. Geld spielte insofern für Zephyr keine Rolle (mehr). Sie mussten diesen Krieg einfach gewinnen. Das war im Grunde alternativlos. "Ich werde mich mit dem Finanzminister besprechen, sobald Ihr uns Euer schriftliches Angebot habt zukommen lassen.
Doch ich habe noch weitere Aufträge zu vergeben, für die Euer Haus bekannt und prädestiniert ist", erklärte er während sein rechter Zeigefinger vollkommen ruhig über den Rand seines Weinglases glitt.
Nachdem sie das Thema Endymion Trakas und dessen Zukunft als Fürst von Eastergold Meadow besprochen hatten, fuhr Zephyr weiter fort, denn er hatte tatsächlich noch mehrere Aufträge für Belisarius; respektive für dessen Familie. "Euch ist bekannt, dass der Großkönig Matariyya aufgefordert hat, ihm im Kampf gegen Walleydor beizustehen. Seither haben bereits einige sommerländische Schiffe unsere Häfen erreicht und die jungen Männer aus Matariyya strömen ungehindert und willkürlich durch unsere Straßen." Es ärgerte Zephyr, dass er selbst erst seit Kurzem wieder hier war und es an ihm war, diese Fehlplanungen zu korrigieren. Wer wusste schon, welchen Schaden diese Männer, die hungrig auf alles waren, bereits angerichtet hatten. Es wurde Zeit, dass man sie an die kurze Leine nahm und aus der Stadt führte. "Ich möchte, dass eure Männer schnellstmöglich eine Zeltstadt vor den Stadttoren errichten. Ein Lager. Die Männer aus Matariyya müssen schnellstmöglich registriert und aus der Hauptstadt gebracht werden.
Man wird prüfen müssen, ob und inwieweit sie überhaupt kampffähig sind. Und dann sind sie an das Führen einfacher Waffen heranzuführen.
Weiters müssen sie mit Nahrung und Ausrüstung versorgt werden. Das Lager muss außerdem von Marketendern, Huren und Wanderheilerinnen besucht oder besser noch bewohnt werden... Alles, damit sie die Weiber von King's Portal in Frieden lassen. Ich möchte nicht, dass es zu Übergriffen in der Stadt kommt, die die Lust auf den Krieg schmälern könnten", erklärte Zephyr weiter. Ohne zu seinem Gegenüber aufzublicken, nahm er eine Feder von seinem Schreibtisch, tauchte sie in ein Fass blauschwarzer Tinte und hakte zwei Punkte auf seiner Liste ab. Einer Liste, die noch aus einigen weiteren Punkten zu bestehen schien. Aber eines nach dem anderen. Nun wollte er erst einmal hören, was Belisarius zu diesen Dingen zu sagen hatte.
