17-03-2024, 14:47 - Wörter:
Zephyr blickte kurz von seinen Papieren auf, als Belisarius ihm mit einem Aha antwortete. Natürlich hätte er den Condottiere nach dessen Meinung fragen können, nach seinen Befindlichkeiten, danach, warum seine Antwort nicht ein wenig überschwänglicher, ... oder besser verbindlicher hatte ausfallen können. Doch es reichte ihm schon, sich hier und in Bardon Pass und mit seinen Schwestern um alles kümmern zu müssen. Da hatte er wirklich keinen Nerv, sich auch noch danach zu erkundigen, wie der Caderitor derzeit emotional aufgestellt war. Daher fuhr er einfach in seinen Ausführungen fort.
Nachdem er seine nächsten Aufgaben formuliert hatte, gab es kluge Rückfragen von Seiten Belisarius. Ob er Formulare und Urkunden haben konnte, um seine Ordnung durchsetzen zu können. Zephyr nickte dies ab und machte sich sogleich einen Vermerk auf seinem Papier, das ganz offenbar den vordringlichen Bedarf beschrieb. "Ich werde ein entsprechendes Dokument aufsetzen. Ihr werdet ganz in meinem Namen handeln können...", sagte Zephyr ihm zu. Dies hieß aber auch, dass Zephyr dem ganzen dem Namen nach vorstand. .Es war klar, dass er selbst die Oberhand über alles würde haben wollen. Doch dieses "Zugeständnis" konnte Belisarius vermutlich leicht geben. Wann würde Zephyr schon Zeit haben, dieses Lager überhaupt zu besuchen? Er hatte genug damit zu tun, Handlanger zu finden und diese an der Leine zu behalten. Ganz zu schweigen vom Großkönig, einer Ehefrau und einem eigenen Fürstentum, das ebenfalls nicht vernachlässigt werden durfte. Bardon Pass war über Nacht zur neuen "Grenzstadt" von Walleydor geworden. Es gab nichts mehr, was zwischen der frühlingsländischen Horde und Bardon Pass stand, wenn es hart auf hart ging.
"Gerichtsrecht und Patentrecht werde ich ebenfalls vorbereiten.
Selbstverständlich wird der Großkönig selbst entscheiden, wann er mit seinem Heer dann in die Schlacht ziehen wird. Insofern kann ich Euch lediglich zusichern, als langer Arm des Großkönigs dessen Befehle durchsetzen zu dürfen...
Habt Ihr Euch dies so vorgestellt?"
Zephyr trank einen Schluck und warf einen Blick auf sein Papier, kniff die Augen zusammen und nickte dann bedächtig zu sich selbst. "Nun, ein weiteres Anliegen habe ich. Diesmal glücklicherweise keines, das uns unmittelbar betrifft. Dennoch eine wichtige Sache, von der ich noch nicht weiß, wie ernst ich sie nehmen muss...", teilte er ihm seine weiteren Gedanken mit. "Mir ist bewusst, dass Ihr euch nicht Vierteilen und überall sein könnt, doch Männer mit Euren Fähigkeiten ist schwer beizukommen.
Vielleicht habt Ihr ja jemanden, der in meiner nächsten Angelegenheit die Augen und Ohren offen halten kann.
Ridvan ben Sahid hat sich mit seiner Sorge an uns gewendet, das Volk könne sich gegen ihn wenden. Er fürchtet ein Attentat auf sein Leben. Tja, da ich ihn schon seit Jahren nicht mehr persönlich gesprochen habe, bin ich nicht sicher, ob es sich da um einen heißen Fiebertraum handelt, oder wirklich etwas dran ist. Da er unser Land aber mit seinen Landsleuten unterstützt, können wir die Sache nicht vollkommen ignorieren.
Seine Tochter wird sich demnächst hier einfinden um mit Prinz Orpheus den Bund fürs Leben zu schließen. Möglicherweise kann man von ihr und ihrem Gefolge mehr erfahren", endete er schließlich seine Ausführungen.
Nachdem er seine nächsten Aufgaben formuliert hatte, gab es kluge Rückfragen von Seiten Belisarius. Ob er Formulare und Urkunden haben konnte, um seine Ordnung durchsetzen zu können. Zephyr nickte dies ab und machte sich sogleich einen Vermerk auf seinem Papier, das ganz offenbar den vordringlichen Bedarf beschrieb. "Ich werde ein entsprechendes Dokument aufsetzen. Ihr werdet ganz in meinem Namen handeln können...", sagte Zephyr ihm zu. Dies hieß aber auch, dass Zephyr dem ganzen dem Namen nach vorstand. .Es war klar, dass er selbst die Oberhand über alles würde haben wollen. Doch dieses "Zugeständnis" konnte Belisarius vermutlich leicht geben. Wann würde Zephyr schon Zeit haben, dieses Lager überhaupt zu besuchen? Er hatte genug damit zu tun, Handlanger zu finden und diese an der Leine zu behalten. Ganz zu schweigen vom Großkönig, einer Ehefrau und einem eigenen Fürstentum, das ebenfalls nicht vernachlässigt werden durfte. Bardon Pass war über Nacht zur neuen "Grenzstadt" von Walleydor geworden. Es gab nichts mehr, was zwischen der frühlingsländischen Horde und Bardon Pass stand, wenn es hart auf hart ging.
"Gerichtsrecht und Patentrecht werde ich ebenfalls vorbereiten.
Selbstverständlich wird der Großkönig selbst entscheiden, wann er mit seinem Heer dann in die Schlacht ziehen wird. Insofern kann ich Euch lediglich zusichern, als langer Arm des Großkönigs dessen Befehle durchsetzen zu dürfen...
Habt Ihr Euch dies so vorgestellt?"
Zephyr trank einen Schluck und warf einen Blick auf sein Papier, kniff die Augen zusammen und nickte dann bedächtig zu sich selbst. "Nun, ein weiteres Anliegen habe ich. Diesmal glücklicherweise keines, das uns unmittelbar betrifft. Dennoch eine wichtige Sache, von der ich noch nicht weiß, wie ernst ich sie nehmen muss...", teilte er ihm seine weiteren Gedanken mit. "Mir ist bewusst, dass Ihr euch nicht Vierteilen und überall sein könnt, doch Männer mit Euren Fähigkeiten ist schwer beizukommen.
Vielleicht habt Ihr ja jemanden, der in meiner nächsten Angelegenheit die Augen und Ohren offen halten kann.
Ridvan ben Sahid hat sich mit seiner Sorge an uns gewendet, das Volk könne sich gegen ihn wenden. Er fürchtet ein Attentat auf sein Leben. Tja, da ich ihn schon seit Jahren nicht mehr persönlich gesprochen habe, bin ich nicht sicher, ob es sich da um einen heißen Fiebertraum handelt, oder wirklich etwas dran ist. Da er unser Land aber mit seinen Landsleuten unterstützt, können wir die Sache nicht vollkommen ignorieren.
Seine Tochter wird sich demnächst hier einfinden um mit Prinz Orpheus den Bund fürs Leben zu schließen. Möglicherweise kann man von ihr und ihrem Gefolge mehr erfahren", endete er schließlich seine Ausführungen.
