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sword raised high, but spirit shaken
05.08.1016 - 22:00
Fürstenburg, Eastergold Meadow
Jasper Fielding Charles Stafford

Unregistered
Jasper Fielding
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#1
Gelangweilt und genervt ließ Jasper es zu, dass erneut irgendein Diener seinen Weinkelch auffüllte. Er seufzte innerlich, denn als einer der Gastgeber des heutigen Abends, durfte er keine schlechte Stimmung verbreiten. Vorallem dann nicht, wenn man den Geburtstag seines Königs nachfeierte. Jasper war ihm treu ergeben - ehrlich - bis in den Tod. Doch das hieß noch lange nicht, dass er das, was er zu tun hatte, gerne tat. Er war dem Ruf seines Königs gefolgt, hatte getan, was von ihm verlangt worden war, doch irgendwie hatte Jasper sich das alles anders vorgestellt.

Wie sehr sein Vater um den König herumschwänzelte, war Jasper beinahe schon peinlich. Doch die beiden schienen sich auf einer geschäftlichen Ebene ausgezeichnet zu verstehen. Alastair Fielding hatte die Finanzierung des Kriegs und die Ausstattung der Soldaten ganz wesentlich unterstützt. Es war klar, dass jeder mit dem Namen Fielding ihm nun erst Recht Respekt und Ehre zu zollen hatte. Philippa machte eine außerordentlich gute Figur an diesem Abend - auf dem politischen Parkett glänzte sie immer. Marigold versuchte den König mit ihrem glockenhellen Kichern und ein paar heiteren Geschichten zu unterhalten, was dieser vermutlich höflich abnickte. Daisy und Stanley derweil hielten sich eher schüchtern zurück - ebenso wie Jaspers Onkel, der ebenfalls für eine Weile nach Eastergold Meadow gereist war. Doch würde er schon morgen wieder in die Hauptstadt zurückreisen um dort nach Fieldings Finest, den Pferden zu schauen.

Jasper merkte, wie Kopfschmerzen ihn überkamen. Er bemühte sich, diese auszublenden und stattdessen Marigold zuzuhören, die noch einen weiteren ihrer Witze zum Besten gab. Ihre Wangen waren schon ganz schön rot, aber sie bemühte sich sehr, für den König eine gute Gesellschaft zu sein. Er hörte sie sagen: Warum sind Wälder so gut darin, Geheimnisse zu bewahren? Weil sie immer so "undurchdringlich" sind! Und dann kicherten sie und Daisy um die Wette, während Alastair Fielding abwinkte und versuchte, die Situation wieder ein bisschen zu retten. "Da habt ihr's, Majestät, meine Familie hat sich bereits prächtig eingewöhnt!", sagte Alastair und schenkte dem König diesmal sogar ganz persönlich das Glas wieder voll. Die Feier war bereits seit einigen Stunden im Gange und eigentlich fehlte nur noch der Nachtisch. Zugegebenermaßen war die Versorgung mit Nahrungsmitteln noch nicht so gut, wie in Spring's Court (und würde es vermutlich auch niemals werden), doch die brach liegenden Felder, leerstehenden Häuser und herumirrenden Soldaten und Söldner trugen nicht dazu bei, ein formidables Essen auf den Tisch zu zaubern. Doch nach den letzten Wochen war vermutlich sogar der König an fades Essen gewöhnt. Und somit würde er dem heutigen Gaumenschmaus sicherlich zugetan sein.

Jasper sah einfach nur teilnahmslos dabei zu, wie seine Schwester Philippa an ihren Ohrringen herumspielte und aussah, als wäre sie ganz vertieft in die Gespräche ihres Vaters und des Königs. Ob sie wohl hoffte, dass Charles Stafford vielleicht noch seinen Bruder Gilford hier her schicken würde? Zumindest waren dies Jaspers Gedanken, der seine Familie widerwillig bei ihrem Gebahren beobachtete. Er schien zu lange fort gewesen zu sein, von dieser Familie. Und er hatte sich in der kurzen Zeit nach der Ausbildung zum Ritter noch nicht wieder an sie gewöhnt. Irgendwie fühlte er sich ihnen nicht vollkommen zugehörig. Ihr Verhalten kam ihm oft so unwürdig und wenig ehrenhaft vor. "Entschuldigt, Eure Majestät - mir scheint der Wein zu Kopfe zu steigen. Ich brauche ein wenig frische Luft!", sagte Jasper schließlich und stand auf. Er entfernte sich von der Tafel und hörte Marigold noch rufen, dass doch gleich der Nachtisch serviert würde. Doch es kümmerte ihn nicht. Nicht im Geringsten. Er durchschritt den stattlichen Saal, den er im Kampf erstritten hatte, zog die Flügeltüren auseinander und trat auf einen geräumigen und üppig ausgestatteten Balkon hinaus. Dort angekommen setzte er sich auf eine Bank, legte die beiden Unterarme auf das Geländer und schaute hinunter auf seine Stadt. Auch wenn es schon spät war, gab es dort immer noch geschäftigtes Treiben. Die Unruhe des Kriegs hatte allmählich nachgelassen, doch in Jasper tobte der Kampf noch immer.
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sword raised high, but spirit shaken - von Jasper Fielding - 23-03-2024, 18:28
RE: sword raised high, but spirit shaken - von Jasper Fielding - 27-03-2024, 11:20
RE: sword raised high, but spirit shaken - von Jasper Fielding - 01-04-2024, 19:52
RE: sword raised high, but spirit shaken - von Jasper Fielding - 12-04-2024, 18:00
RE: sword raised high, but spirit shaken - von Jasper Fielding - 29-04-2024, 21:39
RE: sword raised high, but spirit shaken - von Jasper Fielding - 15-06-2024, 10:35

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