08-04-2024, 05:53 - Wörter:
Dadurch dass er die Familie Fielding zu der neuen Fürstenfamilie erhob, machte er sie auch sogleich zur Zielscheibe. Es war nötig. Irgendjemanden benötigte er in dieser Position und gewiss war es dem älteren Fielding bewusst. Charles war froh nicht mehr Teil der Feier zu sein. Teil von einer Feier die so unecht wirkte, bedachte man doch das Leid der Menschen in dieser Stadt. Niemandem war nach feiern zu mute, aber er musste zumindest irgendjemandem gute Gefühle vermitteln. Innerlich seufzte Charles. Es war alles nicht einfach. Nun sprach Jasper Fielding und Charles hörte ihm ganz genau zu. Eine sehr gute Einstellung legte der Junge an den Tag und für einen Moment sah er zu ihm, ehe er sein Blick wieder auf die Stadt richtete.
"Es wird einen Gegenschlag geben. Augusto wird das nicht hinnehmen. Wir müssen ihm einen Schritt voraus sein. Vor allem um die Menschen zu beschützen die unter unserem Schutz stehen. Sie brauchen jemand Nahbaren. Ein Mensch des Volkes. Ich weiß eure Loyalität und euren Einsatz zu schätzen."
Wer wäre jetzt nicht einfach unten beim Volk? In so einer Situation brauchten die Menschen hier Zuversicht und Halt. Charles würde selbst hinabsteigen, aber das wäre vermutlich keine all zu gute Idee und außerdem verlangten die Fieldings nach seiner Anwesenheit. Die Gedanken von Jasper ließen ihn nachdenken und wenn er ehrlich war dann ging es ihm doch genau so.
"Dann tut es. Geht herunter und kümmert euch um die Menschen die euch brauchen und die ihr braucht. Ein Zusammenleben ist abhängig von beiden Seiten. Nur wenn man in der Lage dazu ist ein Gleichgewicht zu finden, kann das Miteinander gesichert werden."
Wieder sah er zu Jasper. Der Junge wirkte auf ihn eher so als würde er sich freuen jetzt schon gehen zu können. Noch ehe er einen weiteren Gedanken sammeln konnte, sprach Jasper weiter. Auch diesmal hörte Charles ihm zu.
"Tut ihr nicht. Nur zu", gab er ihm die Bestätigung dass er weitersprechen konnte. Charles hörte sich gerne die Meinungen von anderen an. Denn nur so konnte er arbeiten. Nur so war es ihm möglich sein Handeln zu bestimmen. Gute Worte worden gesprochen und der König nickte.
"Ihr habt recht. Diese Feier ist nicht angemessen und es sollte auch nicht in meinem Ermessen sein diese zu dulden. Ich verstehe eure Gedanken. Allerdings bringt es uns nichts wenn das Volk zufrieden ist unsere eigenen Männer aber nicht. Eine Schneise die nicht so einfach zu bewältigen ist. Unsere Absichten sind es nicht das Volk aushungern zu lassen. Sie dabei zusehen zu lassen wie die Feinde auf ihre Kosten leben. Vielen Dank für diese präzise Einschätzung."
Damit konnte Charles etwas anfangen und der Gedanke formte sich immer mehr in seinem Kopf diese Feier einfach zu beenden und das könnte er. Immerhin war er der König. Nur ein Befehl und es wurde ausgeführt. Das restliche Essen würde er an die Menschen hier verteilen lassen. Vielleicht sollten sie auch einfach auf den Nachtisch verzichten. Ihm ging es aufgrund des Alkohols eh nicht so berauschend. Langsam löste er sich von der Brüstung, an welcher er gelehnt hatte, und wandte sich wieder dem Fielding zu.
"Ihr könnt jetzt zu den Menschen hier gehen wenn ihr wollt. Euch um sie kümmern und sie versorgen. Sie sollen das übrige Essen haben. Den Nachtisch ebenso. Außer natürlich ihr wollt noch mehr Zeit mit eurer Familie verbringen. Immerhin habt ihr sie so lange nicht gesehen."
Diese Möglichkeit gab Charles ihm natürlich. Denn auch wenn er es nicht kannte so lange entfernt von seiner Familie zu sein, stellte er sich ein Wiedersehen und die gemeinsame Zeit danach schon sehr positiv vor.
"Es wird einen Gegenschlag geben. Augusto wird das nicht hinnehmen. Wir müssen ihm einen Schritt voraus sein. Vor allem um die Menschen zu beschützen die unter unserem Schutz stehen. Sie brauchen jemand Nahbaren. Ein Mensch des Volkes. Ich weiß eure Loyalität und euren Einsatz zu schätzen."
Wer wäre jetzt nicht einfach unten beim Volk? In so einer Situation brauchten die Menschen hier Zuversicht und Halt. Charles würde selbst hinabsteigen, aber das wäre vermutlich keine all zu gute Idee und außerdem verlangten die Fieldings nach seiner Anwesenheit. Die Gedanken von Jasper ließen ihn nachdenken und wenn er ehrlich war dann ging es ihm doch genau so.
"Dann tut es. Geht herunter und kümmert euch um die Menschen die euch brauchen und die ihr braucht. Ein Zusammenleben ist abhängig von beiden Seiten. Nur wenn man in der Lage dazu ist ein Gleichgewicht zu finden, kann das Miteinander gesichert werden."
Wieder sah er zu Jasper. Der Junge wirkte auf ihn eher so als würde er sich freuen jetzt schon gehen zu können. Noch ehe er einen weiteren Gedanken sammeln konnte, sprach Jasper weiter. Auch diesmal hörte Charles ihm zu.
"Tut ihr nicht. Nur zu", gab er ihm die Bestätigung dass er weitersprechen konnte. Charles hörte sich gerne die Meinungen von anderen an. Denn nur so konnte er arbeiten. Nur so war es ihm möglich sein Handeln zu bestimmen. Gute Worte worden gesprochen und der König nickte.
"Ihr habt recht. Diese Feier ist nicht angemessen und es sollte auch nicht in meinem Ermessen sein diese zu dulden. Ich verstehe eure Gedanken. Allerdings bringt es uns nichts wenn das Volk zufrieden ist unsere eigenen Männer aber nicht. Eine Schneise die nicht so einfach zu bewältigen ist. Unsere Absichten sind es nicht das Volk aushungern zu lassen. Sie dabei zusehen zu lassen wie die Feinde auf ihre Kosten leben. Vielen Dank für diese präzise Einschätzung."
Damit konnte Charles etwas anfangen und der Gedanke formte sich immer mehr in seinem Kopf diese Feier einfach zu beenden und das könnte er. Immerhin war er der König. Nur ein Befehl und es wurde ausgeführt. Das restliche Essen würde er an die Menschen hier verteilen lassen. Vielleicht sollten sie auch einfach auf den Nachtisch verzichten. Ihm ging es aufgrund des Alkohols eh nicht so berauschend. Langsam löste er sich von der Brüstung, an welcher er gelehnt hatte, und wandte sich wieder dem Fielding zu.
"Ihr könnt jetzt zu den Menschen hier gehen wenn ihr wollt. Euch um sie kümmern und sie versorgen. Sie sollen das übrige Essen haben. Den Nachtisch ebenso. Außer natürlich ihr wollt noch mehr Zeit mit eurer Familie verbringen. Immerhin habt ihr sie so lange nicht gesehen."
Diese Möglichkeit gab Charles ihm natürlich. Denn auch wenn er es nicht kannte so lange entfernt von seiner Familie zu sein, stellte er sich ein Wiedersehen und die gemeinsame Zeit danach schon sehr positiv vor.
