14-04-2024, 10:17 - Wörter:
Seine Mutter verdiente so etwas nicht. Absolut nicht. Sie war eine tolle Frau gewesen und wie wurde es ihr gedankt? Mit solchen schlechten Worten. Als wäre sie nur dafür gut gewesen Kinder in die Welt zu setzen. Generell ja eigentlich die Aufgabe der Frauen, aber sie war so viel mehr. Ihr Vater wusste das absolut nicht zu schätzen. Rory schnaubte als er die Worte hörte und verfehlte wieder. Frustriert sah er zur Zielscheibe.
"Er weiß gar nicht zu schätzen was er an ihr hatte. Am liebsten würde ich ihm den Kopf waschen und ich stand vorhin kurz davor ihm einfach eine runter zuhauen."
Seine Worte waren sehr rau und negativ aber es war doch so. Diese Provokation konnte und wollte er sich nicht geben.
"Ich bin auch nicht sein Bediensteter. Die Diener können können den Tisch eindecken. Nicht meine Aufgabe. Ihm wäre es sicherlich das liebste, aber das lasse ich mir nicht gefallen. Ich bin ein Fürstensohn und kein Sklave! Sein Erbe! Er sollte mich mit mehr Respekt behandeln."
Immerhin führte er die Linie irgendwann fort. Besser noch wenn er es irgendwann schaffte sich in ein Königshaus einzuschleusen. Dann hatte er so viel mehr erreicht.
Wenn der vielleicht irgendwann einmal König wäre. Oh dann würde er im puren Luxus leben und niemand könnte ihm irgendetwas sagen. Dann stand er nämlich höher als sein Vater und er konnte ihm Befehle geben. Dann war er nicht mehr abhängig von diesem Arschloch. Er wollte seine Mutter wiederhaben. Nur sie. Denn zu ihr konnte er gehen wenn er traurig war. Zu ihr konnte er gehen wenn er sich verletzt hatte und nicht weinen durfte. Sie hatte ihn verstanden, wie es sonst niemand tat und sie wurde austauscht. Ausgetauscht von einer Frau die seine Schwester sein könnte. Kein bisschen durchsetzungsfähig. In einer Position die ihr nicht zustand. Allein der Gedanke daran machte ihn sauer. Die Position der Fürstin gehörte seiner Mutter. Nicht dem Kind dass jetzt hier ist. Rory kam gar nicht erst darauf sie nett zu behandeln. Konnte sie gleich einmal sehen worauf sie sich eingelassen hatte.
Auf die nächsten Worte konnte er nicht anders als die Augen zu verdrehte. Jetzt erst sah er die Jüngere an.
"Ernsthaft? Reiß dich zusammen oder sag ihm das. Ich mach das auch. Er wird seine Gedanken niemals für sich behalten außer wir sorgen dafür dass er nicht mehr sprechen kann. Mit deiner Art kommst du absolut nicht weiter. Wenn du wütend sein willst dann sei es. Wenn du schreien willst dann tu es, aber mit deiner lieben Art bist du doch noch nie weitergekommen oder?"
Rutschte er gerade wieder in seine typische Schiene ab? Ja das tat er. Trauer vermischte sich mit Wut und er kam damit nicht klar. Absolut nicht. Um sich die Blöße der Schwäche gerade nicht zu geben, holte er die Pfeile zurück. Als er die Hand um einen geschlossen hatte hielt er inne.
"Sie hatte ihn von Anfang an nicht verdient. Sie hätte etwas Besseres verdient und wenn es nach mir gegangen wäre dann hätten sie nie geheiratet aber......dann gäbe es uns auch nicht", offenbarte er nun seine Gedanken und zog den Pfeil aus einem Ballen Heu heraus.
Darüber hatte er lange nachdachte. Jedes Leben wäre besser für sie gewesen. Für sie alle, aber ändern konnte man es nicht mehr. Der Schmerz nah Überhand und er stand immer noch mit dem Rücken zu seiner Schwester. Schluckte und biss sich auf die Zunge um ja keine Tränen in den Augen zu bekommen. Wut war besser als Trauer. Schmerz besser als Tränen. So wurde ihm das immer gesagt.
"Warum hat sie uns allein gelassen?", knurrte er dann plötzlich laut und ging zu der ursprünglichen Position zurück. Spann den Bogen wieder.
"Er weiß gar nicht zu schätzen was er an ihr hatte. Am liebsten würde ich ihm den Kopf waschen und ich stand vorhin kurz davor ihm einfach eine runter zuhauen."
Seine Worte waren sehr rau und negativ aber es war doch so. Diese Provokation konnte und wollte er sich nicht geben.
"Ich bin auch nicht sein Bediensteter. Die Diener können können den Tisch eindecken. Nicht meine Aufgabe. Ihm wäre es sicherlich das liebste, aber das lasse ich mir nicht gefallen. Ich bin ein Fürstensohn und kein Sklave! Sein Erbe! Er sollte mich mit mehr Respekt behandeln."
Immerhin führte er die Linie irgendwann fort. Besser noch wenn er es irgendwann schaffte sich in ein Königshaus einzuschleusen. Dann hatte er so viel mehr erreicht.
Wenn der vielleicht irgendwann einmal König wäre. Oh dann würde er im puren Luxus leben und niemand könnte ihm irgendetwas sagen. Dann stand er nämlich höher als sein Vater und er konnte ihm Befehle geben. Dann war er nicht mehr abhängig von diesem Arschloch. Er wollte seine Mutter wiederhaben. Nur sie. Denn zu ihr konnte er gehen wenn er traurig war. Zu ihr konnte er gehen wenn er sich verletzt hatte und nicht weinen durfte. Sie hatte ihn verstanden, wie es sonst niemand tat und sie wurde austauscht. Ausgetauscht von einer Frau die seine Schwester sein könnte. Kein bisschen durchsetzungsfähig. In einer Position die ihr nicht zustand. Allein der Gedanke daran machte ihn sauer. Die Position der Fürstin gehörte seiner Mutter. Nicht dem Kind dass jetzt hier ist. Rory kam gar nicht erst darauf sie nett zu behandeln. Konnte sie gleich einmal sehen worauf sie sich eingelassen hatte.
Auf die nächsten Worte konnte er nicht anders als die Augen zu verdrehte. Jetzt erst sah er die Jüngere an.
"Ernsthaft? Reiß dich zusammen oder sag ihm das. Ich mach das auch. Er wird seine Gedanken niemals für sich behalten außer wir sorgen dafür dass er nicht mehr sprechen kann. Mit deiner Art kommst du absolut nicht weiter. Wenn du wütend sein willst dann sei es. Wenn du schreien willst dann tu es, aber mit deiner lieben Art bist du doch noch nie weitergekommen oder?"
Rutschte er gerade wieder in seine typische Schiene ab? Ja das tat er. Trauer vermischte sich mit Wut und er kam damit nicht klar. Absolut nicht. Um sich die Blöße der Schwäche gerade nicht zu geben, holte er die Pfeile zurück. Als er die Hand um einen geschlossen hatte hielt er inne.
"Sie hatte ihn von Anfang an nicht verdient. Sie hätte etwas Besseres verdient und wenn es nach mir gegangen wäre dann hätten sie nie geheiratet aber......dann gäbe es uns auch nicht", offenbarte er nun seine Gedanken und zog den Pfeil aus einem Ballen Heu heraus.
Darüber hatte er lange nachdachte. Jedes Leben wäre besser für sie gewesen. Für sie alle, aber ändern konnte man es nicht mehr. Der Schmerz nah Überhand und er stand immer noch mit dem Rücken zu seiner Schwester. Schluckte und biss sich auf die Zunge um ja keine Tränen in den Augen zu bekommen. Wut war besser als Trauer. Schmerz besser als Tränen. So wurde ihm das immer gesagt.
"Warum hat sie uns allein gelassen?", knurrte er dann plötzlich laut und ging zu der ursprünglichen Position zurück. Spann den Bogen wieder.
