20-04-2024, 08:54 - Wörter:
Charles war froh darüber dass man mit ihm sprach. Denn nur so erfuhr er von den Problemen und konnte sich darum kümmern. Schließlich bekam auch er nicht immer alles mit. Deswegen war er auch nicht wütend. Natürlich wollte er dass alles gut war und er alles richtig machte, aber wenn man sich wirklich darüber Gedanken machte sollte klar sein dass es niemals so sein würde. Kein König herrschte über ein Land dass zu jederzeit vollkommen glücklich und ohne Probleme war. Auf die nächsten Worte nickte Charles.
"Ganz genau. Man muss immer beide Seiten betrachten. Natürlich ist das Volk von großer Wichtigkeit, aber wie soll man mit ihnen gut umgehen können wenn man selbst gefangen in solcherlei Gefühlen ist? Auch wenn wir 'nur' eine Stadt belagert haben und nicht all zu weit vorgedrungen sind, so war es dennoch eine Herausforderung für alle und es hätte trotzdem jeder von uns sterben können. Man muss immer bei jemandem anfangen und wenn das Fest meinen Männern hilft, dann sollen sie es feiern. Die gute Stimmung sollte aufrecht erhalten bleiben. Ich bin der König dieses Landes. Meine Verantwortung liegt bei den Bürger die mir anvertraut wurden. Ganz gleich ob einfaches Volk oder hoher Adeliger. Es wird sich um alle gekümmert."
Auch wenn es bei dem einen länger und bei dem anderen kürzer dauerte. Charles hatte die Bewohner der Stadt nicht vergessen. Ganz im Gegenteil. Immerhin sah er sie und er spürte ihren Unmut. Trotzdem wollte er seine Männer erst einmal etwas besänftigen. Denn er wusste dass viele auch sehr unzufrieden waren nicht mehr getan zu haben. Manche von ihnen waren auch unzufrieden damit hier in der Stadt nicht dass tun zu können was sie wollten. Der junge Fielding hatte ein gutes Gespür für die momentane Situation und was erledigt werden musste. Sehr gut.
"Die Lage richtig einschätzen zu können ist eine gute Eigenschaft die euch gewiss weiterhelfen wird. In der Tat muss sich um sie gekümmert werden und ich habe auch schon einige Lieferungen ordern lassen. Der Transport wird eine Zeit in Anspruch nehmen, aber sobald die notwendigen Ressourcen vorhanden sind, kann man all dies tun. Wenn es euch so sehr am Herzen liegt dann spreche ich mit eurem Vater und übertrage euch die Verantwortung für die Koordination und Verwaltung der Lieferwege und der Versorgung der Stadt", bot Charles an und sah Jasper erwartungsvoll an.
Der Junge musste es nicht tun, aber es war ein Angebot und Charles war sich sicher dass Jasper dieser Aufgabe gerecht werden konnte. Mit Alastair Fielding würde er schon eine Vereinbarung finden denn mit dem hatte er weitaus mehr Pläne als die Bewirtschaftung der Stadt. Doch alles zu seiner Zeit. Der nächste Vorschlag gefiel ihm auch sehr gut. Dieses ganze Gespräch versetzte ihn in positive Stimmung trotz des Alkohols in seinem Blut. Die Luft tat ihr übriges dazu.
"Eine sehr gute Idee. So können wir den Menschen hier näher kommen und sie bekommen die Möglichkeit ihre Gefühle und die aktuelle Lage näher zu bringen."
Auch wenn er wusste dass man einem fremden Herrscher nicht einfach so seine ganze Lebensgeschichte und alle Gefühle offenbarte, so waren sie dem Volke nahe. So konnten sie einen Bezug aufbauen und das war Charles sehr wichtig. Nicht etwa um einen Vorteil zu haben sollte Augusto sich die Stadt zurückholen wollen, sondern der Menschen wegen die hier lebten.
Die Bitte die folgte war schon eine ziemlich große Sache. Natürlich wär es für ihn möglich hier aufzutauchen und diesen Tag zu unterstützen doch....er sah seine Familie absolut nicht hier. Sie befanden sich im Krieg und Eastergold Meadow war dem Feind noch näher als Springs' Court. Konnte er dieses Risiko wirklich eingehen? Für einen Moment dachte er darüber nach und entschied sich dann dazu es zu vertagen.
"Gewiss wäre die Vorstellung die neue Königsfamilie hier vor Ort zu haben sehr schön. Allerdings muss man dies sehr genau abwägen. Momentan werde ich darüber noch keine Entscheidung treffen ohne darüber ausgiebig nachgedacht und Gespräche geführt zu haben. Immerhin wollen wir weder die Königin noch den Kronprinzen näher an die feindlichen Grenzen treiben."
Lester würde es hier sicherlich gefallen das wusste Charles. Doch sobald das Land des Königs mitbekam dass die Königsfamilie praktisch an ihrer Grenze hauste, würden sie diese Chance nutzen. Charles gefiel der Gedanke nicht.
"Ganz genau. Man muss immer beide Seiten betrachten. Natürlich ist das Volk von großer Wichtigkeit, aber wie soll man mit ihnen gut umgehen können wenn man selbst gefangen in solcherlei Gefühlen ist? Auch wenn wir 'nur' eine Stadt belagert haben und nicht all zu weit vorgedrungen sind, so war es dennoch eine Herausforderung für alle und es hätte trotzdem jeder von uns sterben können. Man muss immer bei jemandem anfangen und wenn das Fest meinen Männern hilft, dann sollen sie es feiern. Die gute Stimmung sollte aufrecht erhalten bleiben. Ich bin der König dieses Landes. Meine Verantwortung liegt bei den Bürger die mir anvertraut wurden. Ganz gleich ob einfaches Volk oder hoher Adeliger. Es wird sich um alle gekümmert."
Auch wenn es bei dem einen länger und bei dem anderen kürzer dauerte. Charles hatte die Bewohner der Stadt nicht vergessen. Ganz im Gegenteil. Immerhin sah er sie und er spürte ihren Unmut. Trotzdem wollte er seine Männer erst einmal etwas besänftigen. Denn er wusste dass viele auch sehr unzufrieden waren nicht mehr getan zu haben. Manche von ihnen waren auch unzufrieden damit hier in der Stadt nicht dass tun zu können was sie wollten. Der junge Fielding hatte ein gutes Gespür für die momentane Situation und was erledigt werden musste. Sehr gut.
"Die Lage richtig einschätzen zu können ist eine gute Eigenschaft die euch gewiss weiterhelfen wird. In der Tat muss sich um sie gekümmert werden und ich habe auch schon einige Lieferungen ordern lassen. Der Transport wird eine Zeit in Anspruch nehmen, aber sobald die notwendigen Ressourcen vorhanden sind, kann man all dies tun. Wenn es euch so sehr am Herzen liegt dann spreche ich mit eurem Vater und übertrage euch die Verantwortung für die Koordination und Verwaltung der Lieferwege und der Versorgung der Stadt", bot Charles an und sah Jasper erwartungsvoll an.
Der Junge musste es nicht tun, aber es war ein Angebot und Charles war sich sicher dass Jasper dieser Aufgabe gerecht werden konnte. Mit Alastair Fielding würde er schon eine Vereinbarung finden denn mit dem hatte er weitaus mehr Pläne als die Bewirtschaftung der Stadt. Doch alles zu seiner Zeit. Der nächste Vorschlag gefiel ihm auch sehr gut. Dieses ganze Gespräch versetzte ihn in positive Stimmung trotz des Alkohols in seinem Blut. Die Luft tat ihr übriges dazu.
"Eine sehr gute Idee. So können wir den Menschen hier näher kommen und sie bekommen die Möglichkeit ihre Gefühle und die aktuelle Lage näher zu bringen."
Auch wenn er wusste dass man einem fremden Herrscher nicht einfach so seine ganze Lebensgeschichte und alle Gefühle offenbarte, so waren sie dem Volke nahe. So konnten sie einen Bezug aufbauen und das war Charles sehr wichtig. Nicht etwa um einen Vorteil zu haben sollte Augusto sich die Stadt zurückholen wollen, sondern der Menschen wegen die hier lebten.
Die Bitte die folgte war schon eine ziemlich große Sache. Natürlich wär es für ihn möglich hier aufzutauchen und diesen Tag zu unterstützen doch....er sah seine Familie absolut nicht hier. Sie befanden sich im Krieg und Eastergold Meadow war dem Feind noch näher als Springs' Court. Konnte er dieses Risiko wirklich eingehen? Für einen Moment dachte er darüber nach und entschied sich dann dazu es zu vertagen.
"Gewiss wäre die Vorstellung die neue Königsfamilie hier vor Ort zu haben sehr schön. Allerdings muss man dies sehr genau abwägen. Momentan werde ich darüber noch keine Entscheidung treffen ohne darüber ausgiebig nachgedacht und Gespräche geführt zu haben. Immerhin wollen wir weder die Königin noch den Kronprinzen näher an die feindlichen Grenzen treiben."
Lester würde es hier sicherlich gefallen das wusste Charles. Doch sobald das Land des Königs mitbekam dass die Königsfamilie praktisch an ihrer Grenze hauste, würden sie diese Chance nutzen. Charles gefiel der Gedanke nicht.
